KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

FLUGVERSUCHE
Internationales Kurzfilmprogramm, Programmzeit: ca. 60 Minuten,
Altersempfehlung: ab 6 Jahren, barrierefreies Programm mit Audiodeskription und Untertitel für Gehörlose
Filmauswahl: Flugversuche; Der fantastische Flugwettkampf; Capybaras - Wasserschweine; Aufgeplustert;
Kiki, der Kanarienvogel
Fliegen fasziniert! Die Welt von oben zu betrachten ... wie spannend muss das sein. Doch aller Anfang ist schwer, und auch Fliegen will gelernt sein. Es braucht Mut, Übung und manchmal ein wenig Unterstützung von anderen - denn gemeinsam lernt es sich oft viel leichter.
"Flugversuche" ist ein Kurzfilmprogramm für Kinder ab 6 Jahren mit vielfältigen Animationsfilmen über das Lernen, die Gemeinschaft und Solidarität. Kinder mit und ohne Sehbehinderung haben im Rahmen eines Workshops eine Audiodeskription zu jedem Film erstellt, sodass das Programm barrierearm gezeigt werden kann. Der Workshop dazu wurde gefördert von der Kroschke Kinderstiftung.
FLUGVERSUCHE
Regie: Adrián Jaffé, Deutschland 2025, Animationsfilm, 3 min
Drei kleine Vögel, eine große Herausforderung - der erste Flug!
DER FANTASTISCHE FLUGWETTKAMPF
Regie: John Croezen, Niederlande 2021, Animationsfilm, 6 min
Willkommen beim Fantastischen Flugwettkampf für Vögel!
Der Countdown läuft und die Vögel stellen sich für den jährlichen Flugwettbewerb auf, aber einer nach dem anderen gerät in Schwierigkeiten... Die Flamingos sitzen fest! Die Falken sind außer Kontrolle geraten! Kann jemand die Hühner schlagen?
In diesem schillernden Zeichentrickfilm wird viel geschummelt und nicht fair gespielt. Am Ende können nur die Zuschauer entscheiden, wer der wahre Gewinner ist.
CAPYBARAS - WASSERSCHWEINE
Regie: Alfredo Soderguit, Frankreich,Chile,Uruguay 2024, Animationsfilm, 11 min
Zur Jagdsaison suchen Wasserschweine Zuflucht in einem Hühnerstall, aber die Hühner trauen ihnen nicht.
AUFGEPLUSTERT
Tschechische Republik 2022
Regie: Alžbeta Macáková Mišejková, Animationsfilm, 8 min
Es ist nicht immer leicht, sich nach einem Streit wieder zu versöhnen. Vor allem, wenn man vor Wut ganz prall und rund geworden ist.
KIKI, DER KANARIENVOGEL
Regie: Julie Rembauville, Nicolas Bianco-Levrin, Frankreich 2020, Animationsfilm, 6 min
Kiki kennt nur den Käfig. Die unverhoffte Freiheit birgt neben Gefahren auch Freundschaft, Abenteuer und Freude am Fliegen.
Sonntag, 27. September 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

MIT LOLEK UND BOLEK AUF REISEN
Trickfilmprogramm mit den beliebten Comicfiguren aus Polen
Produktion: Studio für Zeichentrickfilm, Bielsko-Biala
Programmzeit: ca. 50 min, Altersempfehlung: ab 5 Jahren; FSK 0 Jahre
Filmauswahl: Ein Ausflug mit dem Auto, Abenteuer auf zwei Rädern, Der junge Stier, Die Seefahrt, Freunde der Biber
Lolek und Bolek (im polnischen Original Bolek i Lolek) ist der Name einer polnischen Comicserie und mehrerer Zeichentrickfilme. Die beiden Brüder Bolek (der größere) und Lolek (der kleinere) gelangten durch eine langlebige Trickfilmserie zu Berühmtheit, die 1964 mit dem preisgekrönten Kurzfilm "Die Armbrust" begann. So hatten die beiden bis 1986 ihren Auftritt in über 150 Kurzfilmen. Die Geschichten erfreuten sich auch in der DDR großer Beliebtheit. Hier erschienen dazu seit Mitte der 1970er Jahre im sorbischen Domowina-Verlag in Bautzen zehn bebilderte, großformatige Hefte. In fünf großartigen Trickfilmen erleben wir spannende Abenteuer und lustige Streiche der beiden Comic-Helden. Viel Vergnügen!
EIN AUSFLUG MIT DEM AUTO (WYCIECZKA SAMOCHODEM)
Regie: Stanislaw Dülz | Polen 1978 | Animationsfilm | 9 min
Ein Ausflug mit dem Auto bringt für Lolek und Bolek viele Schwierigkeiten mit sich. Durch Qualm und Abgase verschmutzte Straßen, Schafherden, Baustellen und Flüsse sind zu überwinden. Erst ein - aufgrund dieser Erfahrungen - eigenhändig konstruiertes und gebautes Auto ist in der Lage mit allen Widrigkeiten, die bei einer Autofahrt auftreten können, fertig zu werden. (Quelle: PROGRESS Film-Verleih)
ABENTEUER AUF ZWEI RÄDERN (PRZYGODA NA DWÓCH KÓLKACH)
Regie: Romuald Klys, Edward Wator | Polen 1975 | Animationsfilm | 9:26 min
Ein neues Abenteuer von Lolek und Bolek. Diesmal unternehmen sie eine Radtour, die nicht ohne Hindernisse abläuft. Zunächst versuchen beide auf einem Rad vorwärtszukommen. Doch damit verstoßen sie gegen die Verkehrsregeln und handeln sich Ärger ein. Lolek bastelt sich daraufhin ein Hochrad zusammen. Schließlich finden sie die Lösung: beide fahren auf einem Tandem.
DER JUNGE STIER (BYCZEK)
Regie: Ryszard Lepióra | Polen 1978 | Animationsfilm | 9:24 min
Durch ein Stierkälbchen werden Lolek und Bolek bei ihren Urlaubsfreunden gestört. Einige unliebsame Begegnungen müssen sie überstehen, ehe sie dahinterkommen, dass sich der Zorn des kleinen Stieres vor allem auf ihre roten Sachen richtet. Sie versuchen sich als Toreros.
DIE SEEFAHRT (MORSKA WYPRAWA)
Regie: Stanislaw Dülz | Polen 1978 | Animationsfilm | 10:21 min
Lolek und Bolek gehen diesmal auf große Fahrt. Als Smutjes heuern sie auf einem Schiff an. Mit einer gehörigen Portion Phantasie, aber nicht immer mit dem gewünschten Erfolg gehen sie an ihre Arbeit.
FREUNDE DER BIBER (PRZYJACIELE BOBROW)
Regie: Edward Wator, Romuald Klys | Polen 1975 | Animationsfilm | 11 min
Lolek und Bolek machen Camping und erleben dabei viele Überraschungen. In unmittelbarer Nähe ihres Zeltes befindet sich ein See, in dessen Schilf sich Biber aufhalten. Die beiden Urlauber glauben, dass ihnen die Biber Streiche spielen und sie sind gar nicht gut auf die Tiere zu sprechen. Als die Biber aber in Gefahr geraten, sind Lolek und Bolek zur Stelle, um sie zu retten.
Sonntag, 20. September 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Tag des offenen Denkmals

TAG DES OFFENEN DENKMALS 2026 im Lingnerschloss
Sonntag, 13. September 2026, 10-18 Uhr
Herzlich Willkommen zum Tag des offenen Denkmals im Lingnerschloss!
Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Programm vorstellen zu können und laden Sie ganz herzlich zu einem Besuch im Lingnerschloss ein.
Engagierte Mitglieder und Ehrenamtliche des Fördervereins Lingnerschloss e.V. präsentieren ein vielseitiges Begleitprogramm mit Schlossführungen, Vorträgen und einer Parkführung. Entdeckungstouren für Kinder, eine kleine Bastelwerkstatt und Trickfilmprogramme im Clubkino ergänzen das Angebot für unsere jungen Schlossgäste. Ein Informationstisch wird über die kulturellen Programme des Fördervereins informieren. Die Winzer vom Weinberg am Lingnerschloss begrüßen die Gäste ganztägig mit ihrem Weinausschank und Informationen zum Weinanbau. Für die kulinarische Versorgung empfehlen wir einen Besuch im Hofbistro am Lingnerschloss.
Das Clubkino präsentiert Schätze aus dem ehemaligen DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden, Vorträge zur Restaurierung des Kinosaals sowie historisches Filmmaterial, das im Rahmen des gemeinsamen Landesprogramms SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) von SLUB und Filmverband Sachsen digitalisiert wurde. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen interessante Entdeckungen und Begegnungen!
Der Zugang zu den Räumlichkeiten des Lingnerschlosses ist barrierefrei (außer Dachterrasse).
Das Hofbistro am Lingnerschloss ist ganztägig von 10.00 - 20.30 Uhr geöffnet.
(Kontakt: Förderverein Lingnerschloss e.V., Sylke Gottlebe, mobil: 0179-2340024; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Programmangebote im Lingnerschloss (ganztägig)
- Schlossführungen: ganztägig
- Besuch der Dachterrasse: ganztägig
- Schlossführungen für Kinder & Familien: 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr
- Die Entdeckungstour für Kinder & Familien führt mit Quizfragen an 10 Stationen durch die Schlossgeschichte: ganztägig
- Basteltisch mit einer kleinen Druckwerkstatt für Kinder: ganztägig
Führungen und Vorträge
10 Uhr: Kleiner Parkspaziergang am Lingnerschloss
mit Dipl.-Ing. Stephanie Jäger
Treffpunkt: an der Veranda Südterrasse (Elbblick); Dauer ca. 45 Minuten
Ausgehend vom historischen Weinberg des Baron von Stockhausen führt der Spaziergang ins einstige Refugium Karl August Lingners – von der ehemaligen Bergbahnstation bis zum Areal seines Zoos. In einer kurzen „Zeitreise“ folgen wir den Spuren der Visionäre, die diesen Ort einst mit ihren Ideen von Gartenkunst und Landschaftsgestaltung geprägt haben. Dabei gibt es viel Wissenswertes zu erfahren und zu bestaunen.
16 Uhr: im Kinosaal
Vortrag von Dr. Peter Lenk: Spuren des Fördervereins am Lingnerschloss 2002 bis 2026
Mit persönlichen Erinnerungen und fotografischen Zeitdokumenten gibt Dr. Peter Lenk (Initiator und Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Lingnerschloss e.V.) einen Rückblick auf die jüngste Epoche der Schlossgeschichte – auf eine ereignisreiche Zeit der Sanierung und denkmalgerechten Restaurierung, auf 25 Jahre bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Mitgestaltung.
17 Uhr: im Sternensaal
Vortrag: Das Lingnerschloss | Europa in Dresden – Dresden in Europa
Dr.-Ing. Sebastian Storz (Architekt, Bauforscher und Bauhistoriker) und Dipl.-Ing. (FH) Susanne Reichle (Wiss. Mitarbeiterin) Forum für Baukultur e.V. Dresden
Der Vortrag folgt den Spuren italienischer Kultur am Lingnerschloss und zeigt, wie Renaissance, Antike und die Lebensform der „Villeggiatura“ Architektur und Gestaltung geprägt haben. Dabei wird auch der Ursprung der freistehenden Stadtvilla mit Garten beleuchtet.
Weinstand am Lingnerschloss
Weinausschank und Informationen zum Weinanbau
1987 wurde der Weinberg am Lingnerschloss nach 80 Jahren ohne Weinbau von 10 Hobbywinzern wieder aufgerebt. Heute bewirtschaften der Önologe Christoph Hünecke 4 Parzellen sowie Stefan Christ und Gerald Sohr je 1 Parzelle. Alle Weine werden von Christoph Hünecke ausgebaut. Die Winzer sind persönlich anwesend und werden verschiedene Weinsorten der Jahrgänge 2023-2025 zur Verkostung und zum Kauf anbieten.
Kontakt: Winzer Gerald Sohr, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.weinberglingnerschloss.de
Musikalische Begleitung
Ab 15 Uhr im Festsaal - Biergarten: DUO Annett Otto & Tobias Rietz
Weltmusik mit Annett Otto (Gesang, Akkordeon) und Tobias Rietz (Gitarre): Das Duo nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Klangwelten – von osteuropäischer Musik über Klezmer und französische Musette bis hin zu Tango, Swing und Liedern vom Balkan. Wir freuen uns auf das vielseitige Repertoire voller mitreißender Spielfreude.
Programm im historischen Kinosaal
11 Uhr
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss präsentiert: ALLES TRICK!
Filmklassiker aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Filmauswahl: ALARM IM KASPERLETHEATER, BEI DER FEUERWEHR WIRD DER KAFFEE KALT, HANS IM GLÜCK
In Kooperation mit dem Deutschen Instituts für Animationsfilm (DIAF)
12 Uhr
Kinogeschichte(n), Vortrag von Dr. Peter Fürst
Dr. Peter Fürst engagiert sich seit 11 Jahren für das Lingnerschloss – insbesondere für das Clubkino. Er ist Gründer der beliebten Reihe „KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss“. Seine Kinogeschichten widmen sich der Restaurierung des historischen Kinosaals sowie dem Dresdner Trickfilmerbe.
14 Uhr
Am Wasser - Historische Amateuraufnahmen zwischen Meißen und Elbsandstein
Filmeinführung: André Hennig (Projektkoordination SAVE), Programmlänge: ca. 30 Minuten
Seit Menschengedenken zieht sich die Elbe durch das Leben der Menschen in der Dresdner Region – als Verkehrsweg und Bühne für den Alltag, später auch als Sehnsuchtsort oder Ausflugsziel. Amateurfilmaufnahmen aus den letzten hundert Jahren erzählen nicht von großen historischen Ereignissen, sondern von den kleinen, beiläufigen Momenten. Menschen radeln am Ufer entlang, unternehmen Ausflüge, fahren auf Dampfern oder verbringen einfach ihre Freizeit am Fluss. So entsteht eine kleine Zeitreise durch die Alltagsgeschichte entlang des Stroms.
Das analoge Filmmaterial wurde im Rahmen des Programmes zur „Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen“ (SAVE) digital gesichert und so für die Nachwelt bewahrt.
Über SAVE: Seit 2019 engagieren sich Filmverband Sachsen und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) im Rahmen des Landesprogramms zur Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen (SAVE). Ziel ist die Sicherung, Digitalisierung und Bereitstellung historischer Film-, Video- und Tonaufnahmen mit sächsischem Bezug. Finanziert wird das Programm aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen.
16 Uhr
Vortrag von Dr. Peter Lenk: Spuren des Fördervereins am Lingnerschloss 2002 bis 2026
Mit persönlichen Erinnerungen und fotografischen Zeitdokumenten gibt Dr. Peter Lenk (Initiator und Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Lingnerschloss e.V.) einen Rückblick auf die jüngste Epoche der Schlossgeschichte – auf eine ereignisreiche Zeit der Sanierung und denkmalgerechten Restaurierung, auf 25 Jahre bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Mitgestaltung.
17 Uhr
Am Wasser - Historische Amateuraufnahmen zwischen Meißen und Elbsandstein
(siehe 14 Uhr – Wiederholung des Programms)
Koordination/Kontakt: Sylke Gottlebe; mobil: 0179-234 0024; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sonntag, 13. September 2026, 10-18 Uhr
Sonntags bei Lingner

Terzetto con Lingner
Ein Nachmittag mit Musik von Beethoven, Ysaÿe und Dvorák
mit Cornelius Köhler Violine, Sabine Rehn Violine und Eduard Poharetski Viola
Ludwig van Beethoven
Grand Trio für 2 Violinen und Viola op.87
1. Allegro
2. Adagio cantabile
3. Menuetto – Allegro molto Scherzo
4. Finale – Presto
Eugène Ysaÿe
Trio „Le Londres“ für 2 Geigen und Bratsche, Erstaufführung 1916
3. Allegro con brio
Antonin Dvorák
Terzetto für zwei Violinen und Viola, op. 74, 1887
1. Introduzione. Allegro ma non troppo
2. Larghetto
3. Scherzo. Vivace
4. Tema con variazioni. Poco adagio
Tickets über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Tel.: 0351 - 6465382
Sonntag, 6. September 2026 - 16 Uhr
Eintritt: 20 €, erm. (Kinder, Schüler, Studenten): 15 €
Film

Märkische Forschungen
Günter de Bruyn zum 100. Geburtstag:
Märkische Forschungen
DEFA-Film von 1981, nach der gleichnamigen Erzählung „Märkische Forschungen“. Regie: Roland Gräf
Darsteller: Hermann Beyer, Kurt Böwe, Jutta Wachowiak, Dieter Franke, Eberhard Esche, Horst Schulze…
Musik: Günther Fischer
Der Film zeigt die Rivalität zwischen einem Dorflehrer und einem Literaturprofessor, die beide zu dem Heimatdichter Max von Schwedenow forschen. Es geht um Wahrheit und Opportunismus in der DDR, um Integrität und Manipulation.
Einführende Worte zum Film von Karsten Fritz.
Vorgestellt von: Renate Brauner
Donnerstag, 3. September 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 8 €
Vortrag

Im Alltag sicher leben
SENIORINNEN UND SENIOREN
Im Alltag sicher leben
Vortrag von Polizeiobermeister Mathias Hoffmann
Mathias Hoffmann, Mitarbeiter „Prävention“ in der Polizeidirektion Dresden, klärt über verschiedene Betrugsmaschen auf, die an der Haustür, unterwegs, am Telefon oder im Internet stattfinden. Im Vortrag gibt er Informationen und Ratschläge, wie man solchen Situation besser begegnen kann, wie man Verdachtsfälle erkennen und entsprechend handeln kann.
Moderation: Christiane Jeremias
Bitte um Anmeldung!
Eintritt frei, um Spenden für das Lingnerschloss wird gebeten.
Mittwoch, 26. August 2026 - 16 Uhr
Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten
Film und Vortrag

Maria Pawlowna
Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach
Filmvorführung & Vortrag mit Prof. Eberhard Görner, Drehbuchautor und Filmemacher
Maria Pawlowna (1786-1859) heiratete 1804 Erzherzog Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach. Ihr Leben ist mehr als einen Film wert, denn sie verkörpert deutsch-russische Familie, deutsch-russisch-orthodoxe Religion und ein soziales, ökonomisches und kulturelles Engagement für ihr Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Mit ihr verbindet sich das Silberne Zeitalter von Weimar, das sie – zusammen mit vielen humanistischen Persönlichkeiten dieser Zeit – zu einem Ort der Weltkultur erhöhte.
Prof. Eberhard Görner erläutert den 2024 für den MDR produzierten Dokumentarfilm, wobei er besonders das freundschaftliche Verhältnis der Großherzogin zu Johann Wolfgang von Goethe thematisiert.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 20. August 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Film

Die Drei von der Tankstelle
Aus unserer beliebten und sehr erfolgreichen Reihe „DEFA-Operettenfilmklassiker im Clubkino“ haben wir nach 3 Jahren eine neue Reihe „UFA-Klassiker im Clubkino“, aus der Taufe gehoben, die am 17. Juni 2026 mit dem ausverkauften Film „Amphitryon“ gestartet ist. Wir führen diese Reihe mit einem nächsten Klassiker der Filmgeschichte fort: „Die Drei von der Tankstelle“
Dieser Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden ist eine Filmoperette der Ufa aus dem Jahr 1930 unter der Regie von Wilhelm Thiele. Musik: Werner Richard Heymann, Liedtexte: Robert Gilbert. Neben Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Oskar Karlweis gibt es ein Wiedersehen mit Lilian Harvey.
Die drei Freunde und Lebemänner Willy, Kurt und Hans kehren von einer längeren Reise zurück und müssen feststellen, dass ihre gesamten Möbel vom Gerichtsvollzieher gepfändet wurden. Rechtsanwalt Dr. Kalmus klärt das Trio, das im ersten Augenblick an einen Irrtum glaubt, darüber auf, dass ihr Bankier Konkurs gemacht hat und sie damit ebenfalls pleite sind und fortan erstmals in ihrem Leben einer ernsthaften Arbeit nachgehen müssen. Geblieben sind ihnen nur noch der Hund und ihr Auto, welches sie – nachdem ihnen auf einer vielbefahrenen Landstraße das Benzin ausgeht – verkaufen, um an ebendieser Stelle eine Tankstelle mit dem Namen „Zum Kuckuck“ zu eröffnen. Beim Dienst wechseln sie sich nach jeweils acht Stunden ab und lernen so unabhängig voneinander die reiche und attraktive Lilian Cossmann kennen, die Tochter eines reichen Konsuls. Alle drei verlieben sich in sie und halten diese Bekanntschaft voreinander geheim.
Filmeinführung: Markus Jüngling (Museumskino Dresden e.V.)
Erleben Sie wieder mit uns einen weiteren vergnüglichen Abend mit viel Musik, Humor und brillanten Schauspielern.
Kartenreservierung (empfohlen):
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0171 – 3461105
Mittwoch, 2. Septemder 2026 - 18 Uhr
Einlass ab 17 Uhr / Beginn 18 Uhr
Eintritt: 8 €
SOMMERFERIENKINO im Lingnerschloss

KONZERT FÜR BRATPFANNE UND ORCHESTER
DEFA-Kinderfilm, Regie: Regie: Hannelore Unterberg, DDR 1975, 74 Minuten, Farbe,
Trickgestaltung: Kurt Weiler, Erich Günther, Heiko Ebert, Siegfried Wunsch, Tony Loeser
Altersempfehlung und FSK-Freigabe: ab 6 Jahren
Bum und seine Freunde sind musikbegeisterte Kinder. Mit Pfanne, Kanne, Hupe und allerlei Gerümpel lassen sie ihrer Neigung freien Lauf, was bei den Erwachsenen auf großes Missfallen stößt. Für das "Fest der guten Einfälle", das im Wohnviertel stattfinden soll, hat Bum eine fantastische Idee: ein richtiges Konzert. Angesichts des ernsthaften Vorsatzes finden die Kinder Unterstützung. Gebrauchtwarenhändler Dohlenei spendet das Oberteil eines fürstlichen Bettes, dessen Gitterstäbe sich hervorragend zum Musizieren eigenen, und sogar ein richtiger Musiker, Herr Kling vom Sinfonieorchester, hilft. Nun gehen sie daran, ihre Darbietungen in Einklang zu bringen, und beim Fest treten sie mit großem Erfolg mit einem richtigen Orchester auf. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
Auszeichnungen: 10. Internationaler Filmtechnischer Wettbewerb Moskau (1976): Grand Prix (für tricktechnische Gestaltung)
...Anspruchsvoll inszenierter Kinderfilm, der mit märchenhafter Fantasie für Recycling plädierte, als noch kein Mensch hierzulande das Wort kannte. (Filmdienst)
Damit die Kanne im Film schweben konnte, nutzte das DEFA-Team das Stop-Motion-Verfahren. Tony Loeser erklärt: "Die Kanne wurde an einem Faden aufgehängt und Bild für Bild minimal verschoben. So entstand die Illusion von Bewegung - ganz ohne digitale Effekte." In der analogen Welt der 1970er Jahre war diese Technik aufwendig, aber wirkungsvoll. Besonders innovativ war die Kombination von Trickfigur und realen Objekten im selben Bild. (Quelle: rbb)
Filmprogramm & Schlossführung
Mittwoch, 29. Juli 2026, 10 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Sonderkonzert

25 Jahre unvergessen
Kammerkonzert der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden zum Gedenken an Giuseppe Sinopoli
Werke von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozartund, Robert Schumann
Die Akademistinnen und Akademisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden sind hoch talentierte junge Musikerinnen und Musiker, die in Proben, Konzerten und Opernaufführungen sowie Unterricht, Meisterkursen und Seminaren in den Reihen der SächsischenStaatskapelle lernen, auftreten und wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen. Der einzigartige Klang und die Spielkultur dieses Orchesters werden so an eine neue Generation weiter gegeben.
Tickets über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Tel.: 0351 - 6465382
Sonntag, 21. Juni 2026 - 11 Uhr
Eintritt: 25 €, erm. 20 €
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

80 JAHRE DEFA - JUBILÄUMSWOCHENENDE
DAS PFERDEMÄDCHEN
Regie: Egon Schlegel | DDR 1979 | 85 Min | Farbe | Spielfilm
Produktion: DEFA-Studio für Spielfilme; FSK: ohne Altersbeschränkung
Literarische Vorlage: Alfred Wellm "Das Pferdemädchen", Erzählung
Das Mädchen Irka und die blinde, alte Stute Raya, einst ein stolzes Turnierpferd, sind Freunde. Sie reiten gemeinsam aus, das Tier hört auf die kleinste Regung Irkas. Als Raya ein Fohlen bekommt, wendet sich Irka jedoch mehr dem Kleinen zu. Der Vater verspricht, sie könne das Fohlen behalten. Eines Tages jedoch eröffnet er ihr, dass sie sich von einem Pferd trennen müsste. Irka selbst soll entscheiden, von welchem. Das Mädchen ist sehr betroffen, doch es entscheidet sich, die alte Stute Raya zu behalten, da diese nur bei ihr eine Lebensmöglichkeit hat. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
Auszeichnungen & Festivals: 18. Internationales Festival für Kinder- und Jugendfilme Gijon, 1980 - Bester Kinderfilm; 2. Nationales Festival für Kinderfilme der DDR in Kino und Fernsehen "Goldener Spatz" Gera, 1981: Ehrendiplom für die künstlerische Gesamtleistung; II. Filmfestival Manila (1983)
Sonntag, 17. Mai 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
38. FILMFEST DRESDEN zu Gast im Lingnerschloss






RETROSPEKTIVE ERNST HIRSCH
Wir freuen uns sehr, Ernst Hirsch im Lingnerschloss persönlich begrüßen zu können. Ernst Hirsch wird seine Filme vorstellen und einen Einblick in sein großartiges Filmschaffen geben.
Das alte Dresden, prächtige Residenz der Wettiner Kurfürsten, Perle des Barock – es sind Zuschreibungen wie diese, die das Selbstverständnis der sächsischen Hauptstadt bis heute prägen. Dieses Dresden ist im Zweiten Weltkrieg in Flammen aufgegangen. Ein Schicksal, das es mit vielen anderen deutschen Großstädten teilte, das jedoch wohl in keiner davon im kollektiven Gedächtnis bis heute derart präsent ist. Das hat vielleicht auch mit den unzähligen Bildern der Stadt zu tun, gebannt auf lichtempfindliche Filmstreifen. Schließlich war Dresden nicht nur historische Kulisse, sondern eine Zeitlang auch größter Produktionsstandort von Fotoapparaten, Filmkameras, Projektoren, Fotopapieren und Filmmaterial in Europa. Material, das natürlich irgendwo ausprobiert werden musste, und so entstanden von all der barocken Pracht nicht nur unzählige Fotoaufnahmen, sondern auch zahlreiche bewegte Bilder.
Dass viele davon erhalten sind, haben wir Ernst Hirsch zu verdanken. Der Dresdner Kameramann, Dokumentarfilmer und Regisseur trug in seinem privaten Archiv zahlreiche historische Filme über Dresden zusammen, die ältesten stammen von 1903. Aber es ist nicht nur die Sammlerleidenschaft, die Ernst Hirsch den Beinamen „Das Auge von Dresden“ einbrachte. Als Neunjähriger erlebte er den Untergang der Stadt, ihren Wiederaufbau begleitete er selbst mit der Filmkamera. Den Kunstwerken Dresdens und den Künstler:innen, die hier tätig waren, setzte er zahlreiche dokumentarische Denkmale, aber er machte auch vor für die Dresdner:innen schmachvollen Themen, wie dem „Judenlager“ am Heller, keinen Halt.
Einen Teil des Archivs von Ernst Hirsch haben die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und der Filmverband Sachsen während der Pilotphase ihres gemeinsamen Programms zur Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen (SAVE) bereits 2018 digitalisiert. Im vergangenen Jahr erwarben die SLUB und die Museen der Stadt Dresden dann die gesamte Film- und Kamerasammlung von Hirsch, um sie für kommende Generationen zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein kleiner Ausschnitt aus insgesamt mehr als 400 Filmrollen ist anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages von Ernst Hirsch im Regionalen Fokus zu sehen. Im Zentrum steht historisches Archivmaterial aus der Zeit vor 1945, ergänzt wird es durch Aufnahmen des Filmemachers vom Wiederaufbau des Zwingers, der Hofkirche und der heutigen Wilsdruffer Straße aus den 1950er und 60er Jahren sowie der Frauenkirche aus den 1990ern. Das zum Teil stumme Filmmaterial wird live vertont von Johannes Gerstengarbe.
Kuratiert von André Hennig, Ernst Hirsch, Lukas Schneider
Vor Beginn der Aufführung am Mittwoch lädt der Filmverband Sachsen ab 18 Uhr alle Gäste zu einem kleinen kostenfreien Empfang im Sternensaal ein.
Über SAVE - Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen
Seit 2016 kümmert sich der Filmverband Sachsen gemeinsam mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) um die Bewahrung analoger audio-visueller Medien mit Bezug zum Freistaat. Durch das Landeprogramm SAVE werden audio-visuelle Kulturgüter und Forschungsdokumente mit sächsischem Bezug fachgerecht digitalisiert, öffentlich zugänglich gemacht und für die Zukunft dauerhaft gesichert. Gefördert wird das Landesprogramm SAVE durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aus Mitteln auf Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und dem Filmverband Sachsen
Filmprogramm:
Das schöne Dresden
Kamera Gerhard Schneider | 1936 | 12 Min | ohne Dialog
Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Dresdner HNO-Arztes Gerhard Schneider zeigen Sehenswürdigkeiten in der Dresdner Innenstadt vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges.
Carola-Brücke Dresden, Sprengung des alten Brückenträgers
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1952 | 8 Min | ohne Dialog
Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Ernst Hirsch dokumentieren die Sprengung des letzten verbliebenen Bogenträgers der Carolabrücke am 7. März 1952. Kurz vor Kriegsende war sie von Einheiten der Waffen-SS zerstört worden.
Beiträge zur Denkmalpflege: Schloss Dresden, Katholische Hofkirche Dresden, Zwinger Dresden
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1963 | 17 Min | ohne Dialog
Die dokumentarischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Filmemachers Ernst Hirsch zeigen Wiederaufbauarbeiten im Jahr 1963 an historischen Bauwerken, die bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 zerstört wurden.
Aufbau Thälmannstraße Nord, Dresden
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1962 | 6 Min | ohne Dialog
Die Aufnahmen dokumentieren die Neugestaltung der 1945 zerstörten Innenstadt Dresdens, speziell den Abschnitt vom Postplatz bis zum Kulturpalast an der Wilsdruffer Straße, damals Ernst-Thälmann-Straße.
Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche 1994-2005
Kamera Ernst Hirsch | Deutschland 2005 | 20 Min | deutsche OV
Von 1994 bis 2005 begleitete Ernst Hirsch den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche mit der Kamera. Dieser kurze Zusammenschnitt stammt aus einer Fassung der Dokumentation für eine Ausstellung im Stadtmuseum Dresden.
Gartenfest Graupa
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1978 | 7 Min | 20 Min | ohne Dialog
Ernst Hirsch dokumentierte nicht nur die „offizielle“ Seite Dresdens, sondern auch dessen unangepasste Künstlerszene – in der er selbst verkehrte. Der Film zeigt Eindrücke von einem Gartenfest bei seinem Filmemacherkollegen Heinz Wittig in Graupa.
Das zum Teil stumme Filmmaterial wird live vertont von Johannes Gerstengarbe. Wir danken allen Mitwirkenden für die Unterstützung!
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Über das FILMFEST DRESDEN können online-Tickets im Vorverkauf erworben werden:
https://www.filmfest-dresden.de/de/programm/online-programm?prog=264598
Kartenreservierungen bitte über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (oder mobil 0179-234 00 24)
Eintritt: 6,- €
Mittwoch, 15. April 2026, 19-23 Uhr Uhr
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

MO&FRIESE UNTERWEGS - NEULAND
Internationales Kurzfilmprogramm mit Untertiteln für Hörgeschädigte, Programmlaufzeit: ca. 70 Minuten,
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Das Junge Kurzfilm Festival Mo & Friese und der Kurzfilm Verleih haben die beliebte Reihe Mo & Friese unterwegs um ein neues Kurzfilmprogramm erweitert: In NEULAND dreht sich alles um die Themen Freundschaft, Familie, Diversität, neue Eindrücke und unvorhersehbare Wendungen. Routinen strukturieren den Alltag und vermitteln Sicherheit. Viel spannender wird das Leben aber, man die Dinge auch mal anders macht. Das neue Programm zeigt Tiere, Menschen und sogar Baumaschinen, die vor unterschiedlich großen Herausforderungen stehen: Ein Eichhörnchen will hoch hinaus in die Wolken, ein kleiner Fisch behauptet sich gegen eine gefräßige Möwe, fantastische Fabelwesen machen Mut, eine Patchwork-Familie muss ihren guten Geist wiederfinden und ein Bagger übt sich am Bügelbrett.
Filmauswahl:
LULINA UND DER MOND
Regie: Alois Di Leo, Marcus Vinicius Vasconcelos | Brasilien 2023 | Animationsfilm | 14 Min
Lulina malt ihre Ängste auf den Mond. Die zum Leben erwachten Bilder zeigen ihr, dass ihre Probleme nicht so groß sind, wie sie scheinen.
HAI ODER HYÄNE
Regie: Britt Dunse | Deutschland 2023 | Kurzspielfilm | 15 Min
Eine Patchwork-Familie verbringt die Ferien auf einer kleinen Insel. Doch plötzlich ist der Hauswichtel verschwunden. Und damit auch die Kraft der Magie.
DINGE DES ALLTAGS
Regie: Hsin-Yu Chen, Jessi Ali Lin | USA, Republik China (Taiwan) | Experimentalfilm | 8 Min
Große Maschinen verrichten kleine Dinge des Alltags und werden den Menschen fast ähnlich.
KOPF IN DEN WOLKEN
Regie: Rémi Durin | Frankreich 2023 | Animationsfilm | 11 Min
Das Eichhörnchen Alfonso liebt es, Wolken zu beobachten. Sein Hobby erfordert Mut und Verständnis von Familie und Freunden.
TÜMPEL
Regie: Eva Rust, Lena von Döhren I Schweiz 2023 | Animationsfilm | 8'30 Min
Durch einen Möwenangriff verliert der kleine Hering seinen Schwarm. Im Meer trifft er auf andere Meeresbewohner und gemeinsam wagen sie schließlich den Kampf gegen die Möwe.
Sonntag, 10. Mai 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

Hüpfen, Fliegen, Träumen
Filmauswahl: Das Kanu-Abenteuer, Was ist in der KISTE?, ETWAS, Sams Traum, Die JagdAltersempfehlung: ab 5 Jahren
Eins, zwei, drei und Action! In diesem Programm aus fünf leichtfüßigen Geschichten sitzt niemand gerne still. Ob auf dem Fluss, in der Luft, auf Schienen oder im heimischen Wald – unterwegs zu sein ist alles. Aber Vorsicht! Kanu-Touren und Jagd-Abenteuer laufen selten nach Plan. Zu sehen gibt es außerdem tollpatschige Erwachsene, fantastische Landschaften und den geheimnisvollen Inhalt einer Holzkiste, die einmal um die ganze Welt gereist ist. Neugierig? Was drin ist, bringt sogar Elefanten zum Fliegen. Aber lassen wir uns nicht von ihrem lauten Getrampel unsicher machen: Die mutigsten Träume schlummern oft in den kleinsten Mäusen. Willkommen in der magischen Welt der Animation!
Das Kanu-Abenteuer
Regie: Solène Bosseboeuf, Flore Dechorgnat, Tiphaine Klein, Auguste Lefort, Antoine Rossi | Frankreich 2021 | 6 Min | Animationsfilm
Sonnenhut, Schwimmweste, ein Gläschen Brei – dieses Baby ist für sein erstes Abenteuer gerüstet. Aber hat der Papa wirklich alles im Griff? Während der Fluss ihr kleines Boot durch die exotische Natur treibt, geraten Dinge aus dem Ruder. Da helfen nur Humor und Durchhaltevermögen!
Was ist in der Kiste?
Regie: Bram Algoed | Belgien 2023 | 10 Min | Animationsfilm
Steckt darin ein Tiger? Oder vielleicht sogar ein Elefant? Groß und schwer scheint diese Kiste zu sein, ihr Weg führt durch ferne Länder, über stürmische Meere, steile Berge und durch den Dschungel der Großstadt. Eine Geschichte voller Überraschungen!
Etwas
Regie: Elena Walf | Deutschland 2015 | 7 Min | Animationsfilm
Die großen Berge sind mächtig stolz auf sich. Sie bestehen zum Beispiel aus Edelsteinen oder können Feuer spucken. Da kann der kleine Berg nicht mithalten, oder? Doch! Er hat nämlich dieses winzige komische Etwas!
Sams Traum
Regie: Nölwenn Roberts | Frankreich 2018 | 7 Min | Animationsfilm
Einmal mit den Schwalben fliegen – das ist Sams größter Traum. Wind, Wetter und Schwerkraft machen es der kleinen Maus nicht leicht. Aber diese Maus hat Freunde – und einen Plan! Gib nicht auf, Sam, glaub an deine Idee!
Die Jagd
Regie: Alexey Alekseev | Frankreich 2017 | 6 Min | Animationsfilm
Hund oder Kaninchen? Kann man mal verwechseln, oder? Dieser zerstreute Jäger passt wirklich gar nicht auf. Seine Tour auf dem Land - absolutes Chaos. Aber sicher ist eins: Bei dieser ziemlich verrückten Jagd kommt kein Tier zu Schaden.
Viel Spaß!
Sonntag, 22. Februar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Die Wiederentdeckung der Schriftstellerin Adelheid Reinbold

„Fräulein aus Hannover – das Übrige unbekannt“
Die Wiederentdeckung der Schriftstellerin Adelheid Reinbold
Die Schriftstellerin Adelheid Reinbold (1800–1839) ist dem aktuellen Kanon der Literatur der Romantik weitestgehend entgangen. Zu ihren Lebzeiten war sie im Dresdner Salon und Literaturkreis des berühmten Dichters Ludwig Tieck eine vertraute und geschätzte Gesprächspartnerin. Aber auch in diesem illustren Kreis war ihr künstlerisches Schaffen nicht bekannt, da sie ihre Texte unter einem Pseudonym veröffentlichte und über ihre literarische Tätigkeit schwieg. Anlässlich einer ersten Re-Publikation ausgewählter Werke führen Kerstin Marasch und Matthias Dähn in einer biografischen Lesung durch ihr wechselvolles Leben, ergänzt und vertieft mit Auszügen aus Novellen, Romanen, Gedichten, Tagebüchern und Briefen.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 15. Januar 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
Trödelmarkt

Wieder zwei mal in diesem Jahr: Trödelmarkt
Nach den auch 2025 erfolgreichen Trödelmärkten, haben wir uns entschieden, dass es auch 2026 Trödelmärkte geben wird. Sie werden zwar nicht – wie in den vergangenen Jahren – monatlich stattfinden, sondern es wird je einen Trödelmarkt im Frühjahr und einen im Herbst geben.Wir laden Sie deshalb schon heute sehr herzlich zu den nächstenTrödelmärkten am 9. Mai und am 10. Oktober von 10 bis 17 Uhr unter unserem langjährigen und bewährten Motto ein:
Es muss Ihnen nicht gefallen,Sie müssen es auch nicht brauchen, aber wir brauchen Ihr Geld.
Es sind dank der vielen und anhaltenden Spenden von Dresdnern und Freunden des Lingnerschlosses immer noch viele und vor allem neue Highlights für jeden Geschmack und Bedarf dabei, wo Sie als Besucher sicher auch dieses Mal noch viel Nützliches und Kurioses mit nach Hause nehmen können.Und wenn Sie zu Hause in Ihren Schränken Platz schaffen wollen, werfen Sie bitte nichts weg, sondern spenden Sie diese Dinge dem Lingnerschloss zugunsten der weiteren Sanierung. Entweder, Sie bringen es am Tag des Trödelmarktes selbst vorbei oder Sie rufen an und wir holen es bei Ihnen zu Hause ab. Tel.: 0171 – 3461105
Samstag, 9. Mai 2026, 10-17 Uhr, 10. Oktober 2026, 10-17 Uhr
Ort: Vor der Bergstation am Lingnerschloss
27. Tschechisch-Deutsche Kulturtage 2025 im Lingnerschloss

Buchvorstellung und Gespräch
Jan Šícha: >>Elbe. Geschichte eines Flusses<<
Ausgestattet mit dem Reiseführer >>Elbstrom<<, erstmals erschienen 1845 in Dresden, unternimmt der Kulturmanager und Journalist Jan Šícha (*1967) eine Reise an der Elbe von der Quelle bis zur Mündung. Dass die Elbe dabei mehr ist als nur ein Strom, wird schnell klar. "Aus Tschechien wird die Elbe bis maximal Meißen wahrgenommen und von der Nordsee her erscheint das Riesengebirge noch weiter entfernt als die Alpen", sagt Šícha, der zu vielen Teilen der Elbe zudem eine persönliche Bindung hat. Daraus ist eine Art Kulturgeschichte der Elbe geworden, mit wissenswerten Abstechern auf die Gebiete von Naturschutz, Wirtschaft, Tourismus und Elbeschifffahrt.
Mit freundlicher Unterstützung des VVO.
https://www.tdkt.info/events/2025/jan-sicha-elbe-geschichte-eines-flusses/
Montag, 3. November 2025, 18:30 Uhr
InformationLingnerschloss, Bautzner Str. 132, Dresden
Eintritt: 5 Euro
Infos & Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Mobil: 0179-2340024
Einlass: 18 Uhr, Beginn: 18:30
Verbotene Filme

DENK BLOSS NICHT, ICH HEULE
>>AUSVERKAUFT<<
DDR 1965 · Regie: Frank Vogel · Drehbuch: Manfred Freitag, Joachim Nestler · DEFA-Spielfilm · s/w · 93 min · Darsteller: Peter Reusse (Peter), Anne-Kathrein Kretzschmar (Anne), Hans Hardt-Hardtloff (Annes Vater), Jutta Hoffmann (Uschi), Helga Göring (Frau Naumann) u.a. · Premierendatum 26.4. 1990 · FSK 12
Peter Naumann ist unangepasst und vorlaut. Wegen eines kritischen Aufsatzes wird er der Schule verwiesen. Eine vorgeschriebene Ausbildung lehnt er ab und sucht stattdessen seinen eigenen Weg. Unterstützung erhält er von seinem todkranken Vater, der seinen Freiheitsdrang versteht. Doch Peters Rebellion führt in die Orientierungslosigkeit: er irrt ziellos umher, wirft mit Geld um sich und droht abzugleiten. Halt findet er schließlich bei seiner Mitschülerin Anne, die ihm zuhört und an ihn glaubt. Entschlossen, ihm zu helfen, widersetzt sie sich sogar ihrem Vater und setzt sich im FDJ-Vorstand für Peter ein. Als Peter jedoch dem Direktor gegenübersteht, wird ihm klar: Wer in diesem System nicht mitspielt, hat kaum eine Chance. Doch ist er bereit, für Anne zu kämpfen – wenn er schon nicht für sich selbst kämpfen darf. „Denk bloß nicht, ich heule“ wurde neben Kurt Maetzigs „Das Kaninchen bin ich“ auf dem 11. Plenum am heftigsten angegriffen und in seine Auswirkung auf bestimmte Teile der Jugend als schädlich eingeschätzt.
Einführung und Filmgespräch
Dr. Anne Barnert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsverbund „Diktaturerfahrung und Transformation“ der Universität Jena. Sie ist Kultur- und Filmhistorikerin mit zahlreichen Publikationen zum DDR-Kino. Zurzeit forscht sie zu Filmdokumentationen der DDR-, Umbruchs- und Transformationszeit. Frau Dr. Barnert spricht zu einem der bekanntesten Verbotsfilme des Regisseurs Frank Vogel. Schon Anfang 1965 für die staatliche Zulassung fertiggestellt, stieß er sogleich auf erbitterten Widerstand. Bis zu seiner verspäteten Premiere im April 1990 hatte den Film außer ZK-Mitgliedern und wenigen anderen niemand gesehen. Was war das Provozierende dieses Films? Er suchte nach Gründen für die tiefe Unzufriedenheit der jungen DDR-Generation Mitte der 1960er Jahre. Bei dem Versuch, den Generationenkonflikt in einem gemeinsamen Blick auf die NS-Vergangenheit aufzulösen, rührte der Film aber erst recht an unbequeme Wahrheiten.
Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur – mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Kinemathek und DEFA-Stiftung
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 18 Uhr
Eintrittspreis 5 EuroKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Film
Neue Veranstaltungsreihe im Clubkino
„Verbotene Filme, vergessene Träume – Kahlschlag 1965“
- Oktober - 3. Dezember 2025 | Clubkino im Lingnerschloss
Am 15. Oktober 2025 starten wir eine neue Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zum 60. Jahrestag der DEFA-Verbotsfilme. Wir danken Dr. Nancy Aris und Steffi Unger für die wunderbare Zusammenarbeit, die Programmkoordination und Unterstützung.
Im Dezember 1965 trat das 11. Plenum des Zentralkomitees der SED zusammen. Es markierte eine kulturpolitische Zäsur in der DDR. Unter dem Vorsitz von Walter Ulbricht geriet die Tagung zum Frontalangriff auf Kunst, Literatur und Film. Junge Künstlerinnen und Künstler, die den DDR-Alltag kritisch hinterfragten, wurden öffentlich diffamiert. Besonders hart traf es das DEFA-Studio für Spielfilme: Zwölf Filme in unterschiedlichen Produktionsstadien wurden verboten und verschwanden für Jahrzehnte im Archiv.
Für das abrupte Verbot zeichnet die Parteiführung selbst verantwortlich. Sie betrachtete die betreffenden Werke als eine Gefahr für das staatlich vorgegebene Idealbild des „sozialistischen Menschen“, da diese einen realistischen Einblick in den Alltag der DDR boten, Autorität hinterfragten, Lebenslügen aufdeckten und individuelle Lebensentwürfe zeigten. Doch statt eine offene Auseinandersetzung zuzulassen, reagierte die SED mit Verboten und Einschüchterung. In einer Phase vorsichtiger kultureller Liberalisierung nach dem Mauerbau war das 11. Plenum ein markanter kulturpolitischer Rückschritt. Es signalisierte unmissverständlich, dass kritische Stimmen künftig keine Bühne mehr bekämen.
Für viele Filmschaffende bedeutete das Plenum das berufliche Aus. Erst mit dem Ende der DDR konnten einige der Werke uraufgeführt werden. Heute gelten sie als mutige Zeugnisse künstlerischer Integrität – und als Mahnung an den Umgang mit kritischer Kunst in autoritären Systemen.
In unserer Filmreihe stellen wir Ihnen sechs dieser Werke vor – begleitet von Fachgesprächen und Einführungen durch Expertinnen und Experten. Wir freuen uns auf Ihren Kinobesuch.
Dr. Nancy Aris
Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
PROGRAMMÜBERSICHT | Beginn: 18 Uhr | Eintritt: 5 Euro
15.10.2025 DAS KANINCHEN BIN ICH
Regie: Kurt Maetzig · Referent: Dr. Rainer Rother
22.10.2025 BERLIN UM DIE ECKE
Regie: Gerhard Klein · Referent: Ralf Dittrich
29.10.2025 FRÄULEIN SCHMETTERLING
Regie: Kurt Barthel · Referentin: Marion Voigt-Schöneck
5.11.2025 DER VERLORENE ENGEL
Regie: Ralf Kirsten · Referent: Dr. Claus Löser
12.11.2025 SPUR DER STEINE
Regie: Frank Beyer · Referent: Dr. Andreas Kötzing
3.12.2025 DENK BLOSS NICHT, ICH HEULE
Regie: Frank Vogel · Referentin: Dr. Anne Barnert
25.10. - 03.12. 2025
Eintritt: 5,- €
Tag des offenen Denkmals

TAG DES OFFENEN DENKMALS im Lingnerschloss
Herzlich Willkommen zum Tag des offenen Denkmals im Lingnerschloss
Sonntag, 14. September 2025, 10-18 Uhr
Wir freuen uns, unseren Gästen das umfangreiche Programm vorstellen zu können und möchten interessierte Besucherinnen und Besucher ganz herzlich zu einem Besuch im Lingnerschloss einladen. Für das Jahr 2025 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ gewählt. Dieses Motto passt ganz hervorragend zu unserem Lingnerschloss. Nach den erfolgreichen Aktivitäten der vergangenen Jahre möchten wir uns in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals beteiligen.
Am Sonntag präsentieren engagierte Mitglieder und Ehrenamtliche des Fördervereins Lingnerschloss e.V. ein vielseitiges Begleitprogramm. Dazu gehören die beliebten Schlossführungen und Entdeckungstouren mit Quiz für Kinder und Familien. Im Kinosaal präsentieren wir ganztägig verschiedene Programme mit Filmen aus dem ehemaligen DEFA-Studio für Trickfilme und Schätzen aus Dresdner Filmarchiven. Zudem wird der junge Pianist Lukas Kummer unsere Gäste mit kleinen musikalischen Intermezzi in den schönen Schlossräumen erfreuen. An verschiedenen Informationstischen informieren wir über kulturelle Programmformate des Fördervereins. Die Winzer vom Weinberg am Lingnerschloss begrüßen die Gäste ganztägig mit ihrem Weinausschank und Informationen zum Weinanbau. Für kulinarische Angebote sorgen der Biergarten und das Restaurant Lingnerterrassen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen interessante Entdeckungen und Begegnungen!
Programmangebote im Lingnerschloss
- Schlossführungen: ganztägig
- Besuch der Dachterrasse: ganztägig
- Schlossführungen für Kinder & Familien: 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr
- Die Entdeckungstour für Kinder & Familien führt mit Quizfragen an 10 Stationen durch die Schlossgeschichte: ganztägig
- Basteltisch mit einer kleinen Druckwerkstatt für Kinder: ganztägig
Tag des offenen Denkmals im historischen Kinosaal
Von 11 bis 18 Uhr präsentiert das Clubkino Schätze und cineastische Raritäten aus Dresdner Filmarchiven. Ernst Hirsch, der bekannte Dresdner Kameramann, Regisseur und Sammler, zeigt historische Filmaufnahmen vom ALTEN DRESDEN. Ein Vortrag zur Geschichte und Restaurierung des Clubkinos, ein Dokumentarfilm aus dem Archiv des Deutschen Hygiene Museum Dresden und ein spannendes Zeitdokument aus dem Landesprogramm SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) bereichern das Programmangebot.
11 Uhr
KiKiLi – KinderKino im Lingnerschloss
Märchen-Trickfilm-Klassiker aus Dresden
DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Filmauswahl: ROTKÄPPCHEN, DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN, HANS IM GLÜCK
Programmlaufzeit: ca. 60 Min, Altersempfehlung: ab 6 Jahre
In Kooperation mit dem Deutschen Instituts für Animationsfilm
12 Uhr
Kinogeschichte(n), Vortrag: Dr. Peter Fürst
13 Uhr
„Bewegte Bilder, verborgene Geschichten“
Eine Spurensuche in 100 Jahre altem Filmmaterial aus dem Meißner Land, digitalisiert im Rahmen des gemeinsamen Landesprogramms SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) von SLUB und Filmverband Sachsen.
14 Uhr
Schätze aus dem Filmarchiv von Ernst Hirsch
Wir freuen uns sehr, Ernst Hirsch im Clubkino begrüßen zu können. Der bekannte Dresdner Filmschaffende wird historische Filmaufnahmen vom ALTEN DRESDEN präsentieren und mit persönlichen Geschichten verbinden.
15 Uhr
75 Jahre im Dienste der Gesundheit
Imagefilm/Dokumentarfilm | DDR 1987 | 20 Min
Regie, Drehbuch, Text, Szenarium: Hartmut Göhling; Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme; Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum (DDR)
Mit freundlicher Unterstützung des DHMD
16 Uhr
Kinogeschichte(n), Vortrag: Dr. Peter Fürst
Dr. Peter Fürst engagiert sich seit über 10 Jahren für das Lingnerschloss – insbesondere für den historischen Kinosaal. Er ist Gründer der beliebten Reihe „KiKiLi – KinderKino im Lingnerschloss“. Seine Kinogeschichte(n) laden ein zu einer besonderen Zeitreise.
17 Uhr
„Bewegte Bilder, verborgene Geschichten“
Eine Spurensuche in 100 Jahre altem Filmmaterial aus dem Meißner Land, digitalisiert im Rahmen des gemeinsamen Landesprogramms SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) von SLUB und Filmverband Sachsen.
Archivarbeit ist Detektivarbeit – denn gerade frühe Filmaufnahmen rücken ihre Geschichte nicht immer ohne weiteres heraus. Oft vermitteln sie einen authentischen Blick auf die Alltagskultur ihrer Zeit – aber wer sind die abgebildeten Personen? In welcher Beziehung stehen sie zueinander, was können sie uns erzählen?
Über SAVE:
Seit 2019 engagieren sich Filmverband Sachsen und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) im Rahmen des Landesprogramms zur Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen (SAVE). Ziel ist die Sicherung, Digitalisierung und Bereitstellung historischer Film-, Video- und Tonaufnahmen mit sächsischem Bezug. Finanziert wird das Programm aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen.
Kontakt Koordination Förderverein Lingnerschloss:
Sylke Gottlebe (ehrenamtliche Mitarbeit)
Telefon mobil: 0179-234 00 24
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sonntag, 14. September 2024, 10-18 Uhr
KiKiLi IM LINGNERSCHLOSS

MÄRCHEN-TRICKFILM-KLASSIKER AUS DRESDEN
DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Programmlaufzeit: ca. 60 Min, Altersempfehlung: ab 6 Jahre, Originalfassungen in deutscher Sprache
Filmauswahl: ROTKÄPPCHEN, DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN, HANS IM GLÜCK
In Kooperation mit dem Deutschen Instituts für Animationsfilm
ROTKÄPPCHEN
Regie: Otto Sacher | DDR 1977 | Flachfigurentrick | 12 Min
Der Film erzählt das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm, in dem das kleine Mädchen Rotkäppchen vom Wolf irregeführt, mitsamt der Großmutter verschlungen und durch den Jäger gerettet wird.
DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN
Regie: Kurt Weiler | DDR 1964 | Puppentrick | 32 Min
Ein armer Schneider erschlug sieben Fliegen auf einmal und ließ sich dafür einen Gürtel mit der Aufschrift „Sieben auf einen Streich“ machen. Als er beim König erschien, musste er gefährliche Aufgaben wie das Einfangen eines Einhorns, eines Wildschweins und das Besiegen eines Riesen bestehen – was ihm mit List gelang. Schließlich bekam er die Prinzessin zur Frau, obwohl er „nur“ ein Schneider war.
HANS IM GLÜCK
Regie: Marion Rasche | DDR 1990 | Silhouettentrick | 8 Min
Hans erhält für geleistete Dienste einen Klumpen Gold. Den zahlt er für ein Pferd, das ihn tragen kann. In der Folge glaubt er, beim Tausch für eine Kuh, ein Schwein und eine Gans jeweils ein besseres Geschäft zu tätigen. Der letzterstandene Schleifstein fällt ihm schließlich in den Brunnen. Hans atmet erleichtert auf und kehrt "unbelastet" nach Hause zurück. (Quellen: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
Sonntag, 21. September 2025, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
ueber|dresden - Konzertreihe im Lingnerschloss

ueber|dresden
Die Konzertreihe ueber|dresden lädt Sie herzlich zur sechsten Vorstellung im Festsaal des Lingnerschlosses ein.
Die erste Hälfte des Programms gestalten die zwei Solisten Samuel Gottlebe an der Gitarre und Lukas Kummer am Klavier mit einer facettenreichen Stückauswahl. Sie, liebes Publikum, erwartet eine kleine Reise durch die Epochen der klassischen Musik.
Wir dürfen Ihnen im zweiten Teil der Veranstaltung das Dresdner Vokalquintett ENCANTADA vorstellen: in der Besetzung Marie Hofmann, Leona Vogel, Lisa Schettler, Antonia Humbold und Freda Rosetz. Die fünf jungen Stimmen verschmelzen zu einem puren Klang, der Pop-, Folk- und Jazzharmonien mit dynamischen Grooves und Sounds verbindet.
Wir heißen Sie herzlich willkommen, den Sommerabend mit uns zu verbringen, um bei bester Aussicht über Dresden Musik aus aller Welt zu genießen.
Sonntag, 6.Juli 2025 19.00 Uhr
Ticketpreise: 15,- Euro/ ermäßigt 10,- EuroKartenreservierung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über eine Direktnachricht bei Instagram: https://www.instagram.com/ueber_dresden?igsh=MTNieWxrMWdxZjJsNA==
Mobil: 0179-234 00 24
Tag des offenen Denkmals

TAG DES OFFENEN DENKMALS im Clubkino
on 11 bis 18 Uhr präsentieren wir Schätze und cineastische Raritäten aus Dresdner Filmarchiven. Ein exklusiver Vortrag zur Geschichte des Lingnerschlosses, ein Dokumentarfilm aus dem Archiv des Deutschen Hygiene Museum Dresden und bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses bereichern das Programmangebot.
11 Uhr
KiKiLi – KinderKino im Lingnerschloss
Filmhelden aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
12 Uhr
Vortrag von Dr. Peter Lenk: Erinnerungen an die Zeit des Dresdner Klubs 1957 - 1993
Nach umfangreichen Baumaßnahmen in den Jahren 1955 bis 1957 war das Lingnerschloss 36 Jahre lang Domizil des Dresdner Klubs, nach Zusammenlegung mit dem Carus-Club der Medizinischen Akademie und einer analogen Einrichtung der Militärakademie "Friedrich Engels" nach 1971 unter der Aegide des Kulturbundes der DDR "Dresdner Klub der Intelligenz" genannt. Was erinnert heute an diese Zeit?
13 Uhr
LERNEN - HANDELN - GESUNDHEIT
Imagefilm / Dokumentarfilm | 22 min | Regie: Jan Hempel, Kamera: Ernst Hirsch | DDR 1971 | 22 min
Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum (DDR)
Der Film stellt in einer Mischung aus dokumentarisch im Deutschen Hygiene-Museum (DHM) aufgenommenen Szenen und teilweise mit O-Ton des zeitweiligen Leiters Prof. Rudolf Neubert die Tätigkeit des DHM im Kontext des Gesundheitswesens der DDR vor. Eine Sequenz verweist auf den Initiator und Gründer Karl August Lingner. Eine spannende filmische Zeitreise!
Mit freundlicher Unterstützung des DHMD
14 Uhr
CASPAR DAVID FRIEDRICH IN DRESDEN
Regie: Ernst Hirsch | DDR 1980 | Kurzfilm | 45 min
Ernst Hirsch wird seinen Film persönlich vorstellen und über seine Filmarbeit sprechen.
16 Uhr
BEKENNTNIS ZUR GESCHICHTE - DER WIEDERAUFBAU DES DRESDNER SCHLOSSES
Regie: Ralf Kukula | Balance Film GmbH 1999 | Kurzdokumentation | 25 min
DER AUSBAU DES KUPFERSTICHKABINETTS 1986-2004
Regie: Ralf Kukula | Balance Film GmbH 2004 | Dokumentarfilm | 12 min
BEST OF SCHLOSS 2016
Ein Jahresrückblick und vorläufiger Abschluss der Langzeitdokumentation von Ralf Kukula
Die filmische Dokumentation zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses wurde von 1986-2016 durchgeführt. Zunächst im Auftrag des Rates des Bezirkes Dresden durch das DEFA-Studio für Trickfilme, später, ab 1991 im Auftrag des Sächsischen Finanzministeriums durch die Firma Balance Film. In 40 Jahren wuchs der Bestand an Archivmaterial bei ca. 340 Kassetten Video-Rohmaterial und 19.000m 35mm-Film-Rohmaterial auf insgesamt über 200 Stunden an. Hinsichtlich Zeitdauer und Volumen ist diese Dokumentation in Deutschland einzigartig. Im Archivbestand über den Wiederaufbau des Schlosses befinden sich unter anderem Aufnahmen über seltene Gewerke (z.B. Sgraffito, Kupferklempner, Turmuhrbauer, Stuckateure oder Messbildfotografen), Höhepunkte des Baugeschehens (Richtfest am Hausmannsturm, Archäologische Ausgrabungen, Rekonstruktion des Grünen Gewölbes, Hubschrauberflüge, Kranfahrten), Interimsnutzungen (u.a. Ausstellungen, Konzerte, Schloss-Theater, Landespresseball, Künstler- und Restauratorenwerkstätten) oder Interviews (z.B. mit den Malern Immendorff und Baselitz, Star-Architekt Peter Kulka, Landesarchäologe Hans Nadler). Als Besonderheit zeichnet eine fest installierte Zeitraffer-Kamera den Wiederaufbau des Pretiosensaal (das Herzstück der Schatzkammer) über rund drei Jahre auf.
Mit freundlicher Unterstützung von Ralf Kukula & Balance Film GmbH
Sonntag, 08. September 2024, 11-18 Uhr
35. FILMFEST DRESDEN

Retrospektive: Das süße Wort Freiheit
IRetrospektive: Das süße Wort Freiheit – Der litauische Underground-Filmer Artu?ras Barysas
Artu?ras Barysas (1954-2005) war eine zentrale Figur des künstlerischen Undergrounds im von der Sowjetunion bis 1990 besetzten Litauen. Seine Filme sind packende Zeugnisse einer außerhalb des Baltikums bislang wenig bekannten Widerstands-Kultur. Formal verspielt und inhaltlich doppelbödig zeugen sie von unbändigem Freiheitswillen. Sie sind nun erstmals in Deutschland zu sehen. Kurator: Dr. Claus Löser
Wir bedanken uns für die Unterstützung: Botschaft der Republik Litauen, Lithuanian Film Centre, Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Donnerstag, 20. April, 20 Uhr
Eintrittspreise Clubkino Abendveranstaltungen: 7 Euro | ermäßigte Tickets 5 EuroOrt: Kinosaal im Lingnerschloss
Gruppenreservierung und Karten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Mobil: 0179-234 00 24
Führungen
Regelmäßige Führungen durch das Lingnerschloss finden jeweils mittwochs 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Schlosseingang Parkseite. Sonderführungen außerhalb dieser Zeiten können im Info-Büro gebucht werden. Preis: 5,- € pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Telefon 0351 6465-382 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!