38. FILMFEST DRESDEN zu Gast im Lingnerschloss






RETROSPEKTIVE ERNST HIRSCH
Das alte Dresden, prächtige Residenz der Wettiner Kurfürsten, Perle des Barock – es sind Zuschreibungen wie diese, die das Selbstverständnis der sächsischen Hauptstadt bis heute prägen. Dieses Dresden ist im Zweiten Weltkrieg in Flammen aufgegangen. Ein Schicksal, das es mit vielen anderen deutschen Großstädten teilte, das jedoch wohl in keiner davon im kollektiven Gedächtnis bis heute derart präsent ist. Das hat vielleicht auch mit den unzähligen Bildern der Stadt zu tun, gebannt auf lichtempfindliche Filmstreifen. Schließlich war Dresden nicht nur historische Kulisse, sondern eine Zeitlang auch größter Produktionsstandort von Fotoapparaten, Filmkameras, Projektoren, Fotopapieren und Filmmaterial in Europa. Material, das natürlich irgendwo ausprobiert werden musste, und so entstanden von all der barocken Pracht nicht nur unzählige Fotoaufnahmen, sondern auch zahlreiche bewegte Bilder.
Dass viele davon erhalten sind, haben wir Ernst Hirsch zu verdanken. Der Dresdner Kameramann, Dokumentarfilmer und Regisseur trug in seinem privaten Archiv zahlreiche historische Filme über Dresden zusammen, die ältesten stammen von 1903. Aber es ist nicht nur die Sammlerleidenschaft, die Ernst Hirsch den Beinamen „Das Auge von Dresden“ einbrachte. Als Neunjähriger erlebte er den Untergang der Stadt, ihren Wiederaufbau begleitete er selbst mit der Filmkamera. Den Kunstwerken Dresdens und den Künstler:innen, die hier tätig waren, setzte er zahlreiche dokumentarische Denkmale, aber er machte auch vor für die Dresdner:innen schmachvollen Themen, wie dem „Judenlager“ am Heller, keinen Halt.
Einen Teil des Archivs von Ernst Hirsch haben die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und der Filmverband Sachsen während der Pilotphase ihres gemeinsamen Programms zur Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen (SAVE) bereits 2018 digitalisiert. Im vergangenen Jahr erwarben die SLUB und die Museen der Stadt Dresden dann die gesamte Film- und Kamerasammlung von Hirsch, um sie für kommende Generationen zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein kleiner Ausschnitt aus insgesamt mehr als 400 Filmrollen ist anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages von Ernst Hirsch im Regionalen Fokus zu sehen. Im Zentrum steht historisches Archivmaterial aus der Zeit vor 1945, ergänzt wird es durch Aufnahmen des Filmemachers vom Wiederaufbau des Zwingers, der Hofkirche und der heutigen Wilsdruffer Straße aus den 1950er und 60er Jahren sowie der Frauenkirche aus den 1990ern. Das zum Teil stumme Filmmaterial wird live vertont von Johannes Gerstengarbe.
Kuratiert von André Hennig, Ernst Hirsch, Lukas Schneider
Vor Beginn der Aufführung am Mittwoch lädt der Filmverband Sachsen ab 18 Uhr alle Gäste zu einem kleinen kostenfreien Empfang im Sternensaal ein.
Über SAVE - Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen
Seit 2016 kümmert sich der Filmverband Sachsen gemeinsam mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) um die Bewahrung analoger audio-visueller Medien mit Bezug zum Freistaat. Durch das Landeprogramm SAVE werden audio-visuelle Kulturgüter und Forschungsdokumente mit sächsischem Bezug fachgerecht digitalisiert, öffentlich zugänglich gemacht und für die Zukunft dauerhaft gesichert. Gefördert wird das Landesprogramm SAVE durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aus Mitteln auf Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und dem Filmverband Sachsen
Filmprogramm:
Das schöne Dresden
Kamera Gerhard Schneider | 1936 | 12 Min | ohne Dialog
Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Dresdner HNO-Arztes Gerhard Schneider zeigen Sehenswürdigkeiten in der Dresdner Innenstadt vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges.
Carola-Brücke Dresden, Sprengung des alten Brückenträgers
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1952 | 8 Min | ohne Dialog
Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Ernst Hirsch dokumentieren die Sprengung des letzten verbliebenen Bogenträgers der Carolabrücke am 7. März 1952. Kurz vor Kriegsende war sie von Einheiten der Waffen-SS zerstört worden.
Beiträge zur Denkmalpflege: Schloss Dresden, Katholische Hofkirche Dresden, Zwinger Dresden
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1963 | 17 Min | ohne Dialog
Die dokumentarischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Filmemachers Ernst Hirsch zeigen Wiederaufbauarbeiten im Jahr 1963 an historischen Bauwerken, die bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 zerstört wurden.
Aufbau Thälmannstraße Nord, Dresden
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1962 | 6 Min | ohne Dialog
Die Aufnahmen dokumentieren die Neugestaltung der 1945 zerstörten Innenstadt Dresdens, speziell den Abschnitt vom Postplatz bis zum Kulturpalast an der Wilsdruffer Straße, damals Ernst-Thälmann-Straße.
Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche 1994-2005
Kamera Ernst Hirsch | Deutschland 2005 | 20 Min | deutsche OV
Von 1994 bis 2005 begleitete Ernst Hirsch den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche mit der Kamera. Dieser kurze Zusammenschnitt stammt aus einer Fassung der Dokumentation für eine Ausstellung im Stadtmuseum Dresden.
Gartenfest Graupa
Kamera Ernst Hirsch | DDR 1978 | 7 Min | 20 Min | ohne Dialog
Ernst Hirsch dokumentierte nicht nur die „offizielle“ Seite Dresdens, sondern auch dessen unangepasste Künstlerszene – in der er selbst verkehrte. Der Film zeigt Eindrücke von einem Gartenfest bei seinem Filmemacherkollegen Heinz Wittig in Graupa.
Das zum Teil stumme Filmmaterial wird live vertont von Johannes Gerstengarbe. Wir danken allen Mitwirkenden für die Unterstützung!
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Über das FILMFEST DRESDEN können online-Tickets im Vorverkauf erworben werden:
https://www.filmfest-dresden.de/de/programm/online-programm?prog=264598
Kartenreservierungen bitte über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (oder mobil 0179-234 00 24)
Eintritt: 6,- €
Mittwoch, 15. April 2026, 19-23 Uhr Uhr
Katrin Rönnebeck erOpert

Katrin Rönnebeck erOpert
Katrin Rönnebeck erOpert: „Doch mich umgarnen finstre Mächte ... „
Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ gilt als Inbegriff der deutschen romantischen Oper. Ausgelassenes Jagdleben und das Walten dämonischer Mächte bestimmen die Handlung: Um die Hand seiner geliebten Agathe zu gewinnen, muss der Jägerbursche Max einen Volltreffer landen. Aus Angst, zu versagen, lässt er sich in der Wolfsschlucht mit "finsteren Mächten" auf einen Pakt ein… .
Kein anderer Komponist zuvor hat den Einbruch des Übersinnlichen und Unheimlichen so suggestiv Klang werden lassen wie Carl Maria von Weber. Die Rezeptionsgeschichte des „Freischütz“ umfasst mehr als zwei Jahrhunderte und ist eng mit der Stadt Dresden verbunden.
Die Musikwissenschaftlerin Katrin Rönnebeck wird die Besonderheiten des Werkes durch historisches Bildmaterial und musikalische Beispiele auf unterhaltsame Art beleuchten.
Moderation: Renate Brauner
Donnerstag, 28. Mai 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Konzert

Trio Klänge
Heike Janicke, Violine, Andreas Kuhlmann, Viola, und Ulf Prelle, Cello
spielen Musik von Franz Schubert, Antonin Dvorak und Ludwig von Beethoven
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 21. Mai 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Lesung

"Oh, wenn ich mich doch selbst in dieses Couvert legen könnte."
Die schönsten Liebesbriefe aus 8 Jahrhunderten, gelesen von Lars Jung.
Zu Wort kommen Liebende in ihren poetischen, erotischen, sehnsuchtsvollen, authentischen und leidenschaftlichen Briefen aus aller Welt, u.a. von Mozart, Strauss, Tschechow, Kahlo bis Alain Delon und Wolf Biermann.
Moderation: Renate Brauner
Donnerstag, 7. Mai 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Sonderkonzert

"Sing me a Song"
Mit dem Kinderchor und dem Bürgerchor der Staatsoperette Dresden
Leitung: Carola Rühle-Keil
Kinderchor der Staatsoperette Dresden
Die bisherigen Konzerte mit dem 2005 gegründeten Kinderchor der Staatsoperette Dresden 2022 und 2023 im Lingnerschloss waren so erfolgreich, dass ein jährliches Sonderkonzert zu einer guten Tradition werden konnte.
Der Kinderchor hat sich in der Zwischenzeit zu einem elementaren Bestandteil des Angebotes für Kinder und Jugendliche der Staatsoperette Dresden entwickelt. In über 300 Aufführungen, wie z.B. „Hänsel und Gretel“, „Evita“, „La Boheme“, „Emil und die Detektive“ u.a. wirkte der Kinderchor bisher mit. Aktuell können Sie ihn in den den Inszenierungen von „Show Boat“ und „Simsalabim“ erleben.
Derzeit singen ca. 50 Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren unter der Leitung von Carola Rühle-Keil im Chor. Ihr vielfältiges Repertoire reicht von Kinderliedern über Operette bis hin zur Popmusik. Neben der Chorausbildung erhalten die Sängerinnen und Sänger eine Stimmbildung und ein wöchentliches Tanztraining mit der Tanzpädagogin Alina Schneider.
Bürgerchor der Staatsoperette Dresden
Zum Bürgerchor, der extra für die Produktion von „Show Boat“ 2024 gecastet wurde, gehören derzeit 50 Laiensängerinnen und -sänger aus 8 Ländern im Alter von 16 bis 70 Jahren an.
Zum Sonderkonzert werden Sie Mitglieder des Kinder- und Jugendchores und des Bürgerchores der Staatsoperette Dresden unter dem Titel „Sing me a Song“ eine Stunde lang in die Welt der Filmmusik und des Musicals entführen.
Tickets über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Tel.: 0351 - 6465382 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sonntag, 10. Mai 2026 - 15 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Frühlingskonzert

Frühlingskonzert mit Mitgliedern der Staatskapelle und Freunden
Fantasievoller Ideenreichtum, Klangfülle und ansteckende Musizierlust charakterisieren die Sinfonia Concertante für Solovioline, Soloviola und Orchester, hier in einer Fassung für Streichsextett aus dem Jahr 1808 zu erleben.
Ebenfalls eine selten zu erlebende Rarität aus der gleichen Zeit stellt das Klavierquintett von Friedrich Witt da, das mit seinem lebendigen und virtuosen Klavierpart eine interessante Bereicherung des Repertoires verkörpert.
Eingeleitet wird das Frühlingskonzert im Lingnerschloss, das von Mitgliedern der Staatskapelle und Freunden gestaltet wird, von einer furiosen Passacaglia, die der Norweger Johan Halvorsen 1893 über ein Thema von Händel für Violine und Violoncello geschrieben hat.
Herzlich willkommen!
Nikolaus Branny (Klavier), Susanne Branny (Violine), Rosa Neßling-Fritsch (Violine), Michael Horwath (Viola), Marie-Annick Caron (Viola), Sebastian Fritsch (Violoncello), Christoph Bechstein (Kontrabass)
Mit Werken vonJohan Halvorsen (1864-1935), Friedrich Witt (1770-1836) und Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonntag, 3. Mai 2026 - 15:30 Uhr
Eintritt: 20 €
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

KURZ ERZÄHLT - KINDERBÜCHER & KURZFILME
Die Grüffelo-Filme
Animationsfilmprogramm, Programmlaufzeit ca. 70 Min, Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Regie: Jakob Schuh, Max Lang (Grüffelo) / Uwe Heidschötter, Johannes Weiland (Grüffelokind), Drehbuch: Julia Donaldson, Axel Scheffler; GD/Deutschland 2009/2011
Gelungene Verfilmung des erfolgreichen Bilderbuches von Julia Donaldson (Autorin) und Axel Scheffler (Illustration).
Der Grüffelo:
Der große Wald ist voller Gefahren. Da ist es gut, wenn man einen starken Freund hat. Und wenn man keinen hat, muss man einen erfinden. Die kleine Maus droht jedem, der sie fressen will, mit dem schrecklichen Grüffelo.
Das Grüffelokind:
Vor langer Zeit traf der Grüffelo im Wald eine mutige Maus, die ihn das Fürchten lehrte. Nun hat der Grüffelo ein Kind, dem er verbietet, in den dunklen Wald zu gehen. Doch Grüffelokinder sind neugierig. Heimlich macht sich das Grüffelokind nachts auf den Weg, um herauszufinden, ob es die große böse Maus wirklich gibt. Natürlich gibt es sie und schlau ist sie außerdem. Als sie dem kleinen Grüffelo begegnet, weiß sie, sich zu behaupten.
Sonntag, 26. April 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
38. FILMFEST DRESDEN zu Gast im Lingnerschloss

Sorbisches Filmprogramm (Eintritt frei)
16 Uhr WIZES.SICHTBAR.WIDZOMNE - SERBSKI (KROTKO)FILM. DER SORBISCHE (KURZ)FILM.
18 Uhr Empfang Filmverband Sachsen
19 Uhr REGIONALER FOKUS: DAS AUGE VON DRESDEN - RETROSPEKTIVE ERNST HIRSCH
Der Filmverband Sachsen lädt gemeinsam mit dem Sorbisch-Deutschen Filmnetzwerk LUŽYCAFILM und der Stiftung für das sorbische Volk im Rahmen des FILMFEST DRESDEN zum Filmprogramm "Wizes.Sichtbar.Widzomne" in das Lingnerschloss ein. Mit Animation, Musikvideo und Kurzspielfilmen aus der sorbischen Lausitz bietet die Veranstaltung eine spannende Mischung verschiedener Formate und Perspektiven.
Filmauswahl:
TOS TA LUBOSC / DIESE LIEBE
Regie: Katja Hrjehorjec
"Tos ta lubosc" handelt, wie der Titel schon verrät, von der großen, kleinen Liebe. Während Jacke Schwarz im Lied eine Liebe besingt, die "alles immer verträgt, ohne sich in das eigene Spiegelbild zu verlieben", feiert das Musikvideo diejenigen, die uns täglich Halt geben. Nicht die große Romanze, nicht der Prinz auf dem weißen Pferd, sondern die, die wir auch nicht mehr loswerden: unsere Geschwister. Und sind unsere Freund*innen nicht auch genau das - Geschwister? Wilde Hühner goes Lužica - Das Musikvideo von" Tos ta lubosc" ist eine Liebeserklärung an Schwesternschaft.
SONNENKÖNIGIN
Regie: Oskar Gaston Koller
Der Kurzfilm der Filmuniversität Babelsberg erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die zur Repräsentantin eines ländlichen Klimawandelprojekts wird. Zwar wird sie vom Bürgermeister unterstützt, doch ihr schlägt auch heftiger Widerstand entgegen. Als Karsten, ihr schärfster Widersacher, sie während eines traditionellen Dorffestes öffentlich angeht, droht die Situation zu eskalieren. Lionel, der eine heimliche Liebesbeziehung mit Johanna führt, traut sich nicht, für sie einzustehen. Johanna ahnt, dass sie für ihren Aktivismus einen hohen Preis zahlen muss.
KITO, MAJA A POTAJNA KRINJA: WO PRIPOLDNICY KIŽ CHCYŠE STAWIZNICKU SLYŠEC /KITO, MAJA UND DIE KUGELKISTE: VON DER MITTAGSFRAU, DIE EINE GESCHICHTE HÖREN WOLLTE
Regie: Eliza Plocieniak-Alvarez
Hanka (Kito) vergisst, in der Mittagshitze eine Pause zu machen und gerät in Gefahr, von der Mittagsfrau (Maja) bestraft zu werden. Um sich zu retten, muss sie die Mittagsfrau ablenken, sonst droht ihr ein Sonnenbrand. Wird sie es schaffen, die Mittagsfrau für eine ganze Stunde zu unterhalten?
Z NJEBJES WYŠIN / VOM HIMMEL HOCH
Regie: Angela Schuster
Ein Mädchen erlebt den Zauber der Vorweihnachtszeit: Weihnachtsstollen, Heimlichkeiten und das Warten auf das Bože dzecatko, das sorbische Christkind. Doch plötzlich sind da Zweifel. Kommt das Bože dzecatko wirklich aus dem Himmel auf die Erde herab, um den Menschen Segen zu bringen? Der Stummfilm mit sorbischen und deutschen Schrifttafeln, umrahmt von traditionellen Blaudruckornamenten und Musikbegleitung auf der Kinoorgel erzählt eine berührende Geschichte aus der Lausitz zur Zeit der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Wir bitten um Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Eintritt frei, in deutscher und sorbischer Sprache
Im Anschluss an die Vorführungen und Filmgespräche bietet sich die Möglichkeit des Austausches und der Vernetzung beim Get-together des Filmverband Sachsen e. V. mit kühlen Getränken ab 18 Uhr in schönem Ambiente im Sternensaal des Lingnerschlosses.
Mittwoch, 15. April 2026, 16-18 Uhr
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
38. FILMFEST DRESDEN zu Gast im Lingnerschloss

TIERISCH VIEL ENTDECKEN
KurzfilmprogrammProgrammlaufzeit: ca. 50 Min, Altersempfehlung: 5-8 Jahre, mit Moderation und Filmgästen
Kommt mit auf eine unvergessliche Reise! Ob auf Schienen, unter Wasser oder hoch oben zwischen den Wolken. Unsere kleinen Entdecker:innen erkunden verborgene Welten, knüpfen neue Freundschaften und lernen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Denn wer träumt, kann sich einfach alles vorstellen.
Filmauswahl:
VOR MEINER TÜR AUF EINER MATTE
Regie: Antje Heyn, Deutschland, Schweiz 2025, Animation, 5 Min
Themen: Tiere / Freundschaft / Zusammenleben / Integration / Toleranz
Eine übergroße, freche Ratte als neuer Mitbewohner. Sie pfeift zum Radio, sitzt im Kühlschrank, planscht in der Badewanne und ist überall - laut, nervig, voller Leben. Als sie plötzlich verschwindet, wird klar: Noch nie war es so still - und so leer.
DREAMTRACKS
Regie: Margaryta Winkler, USA 2025, Animation, 2 Min
Themen: Tiere/ Vorstellungsgraft / Reisen / Entdecken / Fantasie / Animationsstil
Ein Zug rauscht über die Gleise und die Gedanken schweifen ab.
ASTRAL
Regie: Judith Ordonneau, Schweiz 2025, Animation, 4 Min
Themen: Fantasie / Tiere / Fremde Welten / Weltall / Ozean / Freundschaft
Nahe eines Ozeans beobachtet Esther die Sterne durch ein Teleskop. Neben ihr versucht ein aufgewecktes Mensch-Fisch-Wesen vergeblich, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Aber was ist an den Sternen so interessant?
LINIE 12
Regie: Christopher Schmier, Sarah Schulz, Deutschland 2024, Animation, 9 Min
Themen: Reisen / Entdecken / Fantasie / Animationsstil / Kulturelle Identität / Klima / Solidarität
In einer Welt mit hoch aufragender Berge und vielen Dampfmaschinen steuert der pflichtbewusste Zugführer Peregrin seinen Zug durch gefährliches Gelände. Eines Tages schleicht sich die freigeistige Musikerin Clara in seinen Maschinenraum und bringt so einiges durcheinander.
FIRST FLIGHT
Regie: Adrian Jaffé, Deutschland 2025, Animation, 3 Min
Themen: Abenteuer / Tiere / Freundschaft / Zusammenleben / Improvisation / Animationsstil
Drei Vogelbabys starten ihren ersten Flug! Aber als am Waldboden die Frösche ihre eigentümliche Darbietung beginnen, verwandelt sich der Himmel in einen Wirbelwind der Improvisation.
KITO, MAJA UND DIE KUGELKISTE
Regie: Eliza Plocieniak-Alvarez, Deutschland 2025, Animation, 4 Min
Themen: Tiere / Legenden, Sagen der Lausitz / Entdecken / Ökosystem / Naturschutz / Umwelt
Die Geschwister Kito und Maja entdecken magische Traumkugeln und tauchen ein in sorbische Legenden voller Abenteuer und Mythen. Sie spielen die Geschichte des gütigen Bauern Juro nach, der die Frösche der Spree vor der sengenden Sommerhitze rettete.
Sonntag, 19. April 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Clubkino im Lingnerschloss

Jüdisches Leben im deutschen Film
LEVINS MÜHLE
Regie: Horst Seemann | DDR 1980 | 118 Min | Darsteller: Christian Grashof, Erwin Geschonneck, Kurt Böwe u.a.
Einlass ab 18:30 Uhr, mit Musik von Annett Otto und Gennadi Nepomnischi vor dem Film.
Filmeinführung: Dr. Karsten Fritz
Ostpreußen, 1874: Der jüdische Mühlenbesitzer Levin wehrt sich gegen seinen betrügerischen deutschen Konkurrenten, der mit allen Mitteln versucht, ihn zu vertreiben. Basierend auf der Novelle von Johannes Bobrowski entwirft Horst Seemanns DEFA-Film ein vielschichtiges Sittengemälde. Er erzählt nicht nur eine packende Geschichte von Habgier und Justiz, sondern seziert den alltäglichen Antisemitismus der Dorfgemeinschaft und stellt die Frage nach moralischem Mut und Gerechtigkeit.
Mit einer retrospektiven Filmreihe und einem begleitenden Rahmenprogramm beteiligen sich die Kooperationspartner Museumskino in den Technischen Sammlungen und das Clubkino im Lingnerschloss am landesweiten JAHR DER JÜDISCHEN KULTUR IN SACHSEN 2026. Auf der Suche nach Bildern über jüdisches Leben fokussiert die Reihe auf das wichtigste Kulturmedium des 20. Jahrhunderts - den Film. Der retrospektive Ansatz ermöglicht einen emotionalen und zugleich filmkünstlerischen Zugang für ein breites Publikum. Die Filmreihe bietet zudem eine Auseinandersetzung mit den politischen und ideologischen Kontexten der Entstehungszeit.
Wir danken den Förderinstitutionen und allen Unterstützenden: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Dresdner Stiftung Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Mittwoch, 29. April 2026, 18.30 Einlass & Musik, Filmbeginn 19.30 Uhr
Eintritt: Clubkino Abendveranstaltungen: 7 EuroKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Clubkino im Lingnerschloss

Jüdisches Leben im deutschen Film
Filmreihe: Verdrängtes und gelebtes Gedächtnis - Jüdisches Leben im deutschen Film nach 1945
TACHELES - Kurzfilmprogramm zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
Der Filmverband Sachsen hat anlässlich des Themenjahres ein eigenes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet.
In rund 65 Minuten entfalten die ausgewählten Filme persönliche, künstlerische und gesellschaftliche Annäherungen an Fragen von Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit. Zwischen animierten Bildern, dokumentarischen Momenten und pointiertem Spielfilm erzählen sie von den Nachwirkungen der Schoa, von familiären und inneren Konflikten über Generationen hinweg sowie vom Spannungsfeld zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte. Dabei stehen nicht historische Zuschreibungen oder festgelegte Narrative im Vordergrund, sondern subjektive Perspektiven, emotionale Zustände und alltägliche Situationen, die jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar machen. Das Programm bewegt sich bewusst zwischen Ernst und Ironie, Abstraktion und konkreter Lebenswirklichkeit und lädt dazu ein, jenseits von Klischees zuzuhören, hinzusehen und ins Gespräch zu kommen. Es versteht sich damit als filmische Einladung, jüdische Kultur nicht nur als historischen Bezugspunkt, sondern als lebendige, gegenwärtige und vielstimmige Realität wahrzunehmen.
Das Kurzfilmprogramm wird von Susanne Braun moderiert. Wir freuen uns auf unsere Filmgäste - Kuratorin Daphna Dreifuss und Regisseur Uli Seis. Einlass ab 18:30 Uhr, mit Musik von Annett Otto und Gennadi Nepomnischi vor dem Film.
Filmauswahl:
Wir sind wieder da
Regie: Shirel Peleg | 8 min | Spielfilm | Deutschland 2018
Die neue Generation muss mit der Vergangenheit der alten und aussterbenden Generation umgehen lernen, während sie versucht, voranzuschreiten. "Wir sind wieder da" erzählt einen Moment aus dem Leben einer neuen Generation von Juden im jetzigen Deutschland.
Compartments
Regie: Daniella Koffler und Uli Seis | 15 min | Animationsfilm | Deutschland 2017
"Compartments" erzählt die fiktive, aber von tatsächlichen Erfahrungen inspirierte Geschichte von Netta, einer jungen Frau aus Israel, die auswandern möchte - ausgerechnet nach Berlin. Ihr Vater, Sohn von Holocaust-Überlebenden, ist entsetzt. Hin- und hergerissen zwischen quälenden Erinnerungen und den Schatten der Vergangenheit, gefangen in kollektiven Erinnerungen, die sich über Jahre eingeprägt haben, kämpfen Netta und ihr Vater darum, ihre einst enge Beziehung zu retten. Was beide bewegt, bewahren sie in Erinnerungskästen auf.
Wie so ein lästiger Regen schweigen kann
Regie: Jakob Werner | 5 min | Animationsfilm | Deutschland 2021
Als Otto Dov Kulka mit 11 Jahren den Todesmarsch von Auschwitz nach Groß-Rosen antreten musste, sieht er einen Häftling, der mit einem gebrochenen Bein auf Befehl des Angeklagten Baretzki liegen gelassen und wahrscheinlich erschossen wird. Anders als dieser Unbekannte Häftling, schaffte es Kulka auf unwahrscheinliche Weise dem Tod zu entkommen.
Feels Forever
Regie: Ariel Elbert, Maximiliam Neudeck | 7 min | Animationsfilm | Deutschland 2024
"Feels Forever" ist ein Animationskurzfilm, der die Stimmen jüdischer Frauen und FLINTA-Personen zu einer kollektiven Erzählung verdichtet. Die animierte Protagonist*in trägt ihre fragmentarischen Erfahrungen zusammen und macht sichtbar, was viele teilen: Verletzlichkeit, Stärke und das Ringen um Zugehörigkeit. Mit poetischen Bildern von Ariel Elbert und einem atmosphärischen Sounddesign von Maximilian Neudeck schafft der Film einen eindrucksvollen Resonanzraum für jüdische Perspektiven heute.
Masel Tov Cocktail
Regie: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch | 31 min | Spielfilm | Deutschland 2020
Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5 cl Erinnerungskultur, 3 cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, einen Spritzer Antisemitismus Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren. Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher.
In Kooperation mit dem Filmverband Sachsen e.V. / Wir danken den Förderinstitutionen und allen Unterstützenden.
Mittwoch, 22. April 2026, 18.30 Einlass & Musik, Filmbeginn 19.30 Uhr
Eintritt: Clubkino Abendveranstaltungen: 7 EuroKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

ES WAR EINMAL...
Märchenfilme aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Animationsfilmprogramm
Länge: 70 Min; Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Filmauswahl: DER GESTIEFELTE KATER, URWALDMÄRCHEN, DORNRÖSCHEN
DER GESTIEFELTE KATER
Regie: Monika Anderson | DDR 1966 | 26 min | Puppentrickfilm
Als der alte Müller stirbt, hinterlässt er dem ältesten Sohn die Mühle, dem zweitältesten den Esel und dem jüngsten einen Kater. Der Kater will die Freundschaft seines Herrn vergelten und ihm helfen. Er lässt sich Stiefel machen, erhält Zutritt zum königlichen Schloss und fängt dem König die gewünschten Rebhühner. Er gibt den Müllerburschen Hans als "Grafen von der Mühle" aus, besorgt ihm durch eine List vornehme Kleider und führt ihn mit dem König und der Prinzessin zusammen.
URWALDMÄRCHEN
Regie: Katja Georgi | DDR 1977 | 14 Min | Puppentrickfilm
Ein junger Drache ist aufgrund seiner ersten negativen Lebenserfahrungen ängstlich und verschüchtert. Der Bauernjunge Miguelito nimmt sich seiner an. Gemeinsam besiegen sie eine Hexe und bringen der Prinzessin den Vogel der Fröhlichkeit zurück. Von nun an sind der Drache, Miguelito und die Prinzessin die besten Freunde.
DORNRÖSCHEN
Regie: Katja Georgi | DDR 1965-1967 | 22 Min | Puppentrickfilm
Ein Königspaar bekommt nach langer Zeit des Wartens eine Tochter. Da die goldenen Teller nicht ausreichen, können nur zwölf weise Frauen zur Taufe geladen werden. Die dreizehnte wird dadurch so beleidigt, dass sie ungeladen erscheint und dem Kind den Tod wünscht. Zum Glück hat die zwölfte Fee ihren Wunsch noch nicht ausgesprochen und kann den Fluch mindern: Danach sticht sich Dornröschen an ihrem fünfzehnten Geburtstag mit einer Spindel und fällt in einen hundertjährigen Schlaf, aus dem sie ein Königssohn durch einen Kuss erlöst.
(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF)
Sonntag, 12. April 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Clubkino im Lingnerschloss

Jüdisches Leben im deutschen Film nach 1945
Filmreihe: Verdrängtes und gelebtes Gedächtnis - Jüdisches Leben im deutschen Film nach 1945
STERNE
Regie: Konrad Wolf | DDR/Bulgarien 1959 | 92 Min | Darsteller: Sascha Kruscharska, Jürgen Frohriep, Erich S. Klein u.a.
Einlass ab 18:30 Uhr, mit Musik von Annett Otto und Gennadi Nepomnischi vor dem Film.
Filmeinführung: Dr. Karsten Fritz
Bulgarien 1943: Der deutsche Wehrmachtssoldat Walter verliebt sich in die Jüdin Ruth, die mit anderen Leidensgenossen auf ihren Abtransport in ein Lager wartet. Wolfs poetischer und zutiefst humanistischer Film, eine deutsch-bulgarische Koproduktion, erzählt von der Unmöglichkeit der Liebe und individueller Menschlichkeit angesichts der bürokratischen Grausamkeit des Holocaust. Ein frühes Plädoyer für Mitgefühl und Zivilcourage.
Mit einer retrospektiven Filmreihe und einem begleitenden Rahmenprogramm beteiligen sich die Kooperationspartner Museumskino in den Technischen Sammlungen und das Clubkino im Lingnerschloss am landesweiten JAHR DER JÜDISCHEN KULTUR IN SACHSEN 2026. Auf der Suche nach Bildern über jüdisches Leben fokussiert die Reihe auf das wichtigste Kulturmedium des 20. Jahrhunderts - den Film. Der retrospektive Ansatz ermöglicht einen emotionalen und zugleich filmkünstlerischen Zugang für ein breites Publikum. Die Filmreihe bietet zudem eine Auseinandersetzung mit den politischen und ideologischen Kontexten der Entstehungszeit.
Wir danken allen Förderern und Unterstützenden. Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und Dresdner Stiftung Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Mittwoch, 1. April 2026, 18.30 Einlass & Musik, Filmbeginn 19.30 Uhr
Eintritt: Clubkino Abendveranstaltungen: 7 EuroKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Musik & Tanz

„Power of Love“ – Kammermusik und Tanz
Mit einem neuen Format im Lingnerschloss starten wir in den Frühling.
Liebe ist nicht nur ein Gefühl – sie ist eine Kraft: verletzlich und unbezwingbar zugleich, still und eruptiv, zart und radikal.
Das „Trio Balticum“ mit der Geigerin Kristina Kato (Vilnius/Dresden), der Pianistin Liene Henkel (Lettland/Erfurt) und dem Solo-Cellisten des Philharmonischen Orchesters Erfurt Eugen Mantu (Rumänien/Erfurt) bringt den poetischen Geist des Baltikums auf die Konzertbühne und vereint drei herausragende Musikerpersönlichkeiten, deren internationale Karrieren in einer gemeinsamen europäischen Musiktradition verwurzelt sind. Verbunden durch eine tiefe Hingabe an die Kammermusik, steht das Ensemble für expressive Intensität, feinsinnige Klangkultur und einen lebendigen musikalischen Dialog. Konzertreisen führten sie in den vergangenen Jahren u.a. nach Japan, Frankreich, Kuwait, Spanien, Italien. Bei Internationalen Musikwettbewerben erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen.
Das i-Tüpfelchen im Konzert setzt die Tänzerin der Staatsoperette Dresden Gabrune Sablinskaite (Vilnius/Dresden), die sich von der Musik in einfühlsamen Choreografien inspirieren lässt .
Lassen Sie sich von den Musikern und der Tänzerin im Sonderkonzert „The Power of Love“ verzaubern und in eine Klangwelt mit Musik und Tanz entführen.
Tauchen Sie ein in die Musik von Dmitri Schostakowitsch, Nestor Taylor und Astor Piazzollas „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ die von Liebe in all ihren Gegensätzen wie Leidenschaft und Melancholie, Nähe und Verlust, Hitze und Kälte erzählt. Hier wird Liebe zur treibenden Energie des Lebens – roh, rhythmisch, sinnlich. „The Power of Love“ verbindet diese Werke zu einem musikalischen Bogen: von innerer Spannung zur ekstatischen Bewegung, von stiller Intensität zur kraftvollen Hingabe – ein Konzert über die Liebe, nicht als romantische Idee, sondern als existentielle Kraft.
Lingnerschloss Dresden, Sternensaal im 1. OG
Sonntag, 26. April 2026 - 15 Uhr | Zusatzkonzert 17:30 Uhr
Eintritt: 20 €
Klaviertrios

Klaviertrios der Wiener Klassik und böhmischen Romantik
Es erklingen Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Antonín Dvořák, vorgetragen von Antje Elger, Klavier, Ronny Spiegel, Violone und Uwe Kroggel, Violoncello.
Donnerstag, 23. April 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Das Landesgymnasium für Musik zu Gast

Frühlingsklänge am Klavier
Schüler*innen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik in Dresden laden zu einer aufregenden musikalischen Reise durch die berühmten Meisterwerke der Klavierliteratur ein. Auf dem Konzertpodium stehen u.a. Preisträger*innen des Wettbewerbes Jugend musiziert 2026 und Abiturient*innen.
Freuen Sie sich auf ein spannendes Konzert mit Beethoven, Chopin, Mozart, Kapustin, Tschaikowski, Schostakovitsch und vielen anderen, geleitet von Aleksandra Mikulska.
Donnerstag, 16. April 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Wildbienen – die unscheinbaren Schwestern der Honigbienen

Wildbienen – die unscheinbaren Schwestern der Honigbienen
Referentin: Jenny Förster
Auf den Wiesen in der Stadt summt und brummt es. Mit dabei – unsere Wildbienen. Wie sehen Wildbienen eigentlich aus, wo leben sie und wovon ernähren sie sich in der Stadt? Warum sind sie so wichtig für uns? Und was können wir tun, um sie zu schützen? In diesem Vortrag bekommen Sie breites fachliches Wissen rund um das Thema Wildbienen, z. B. über deren Bedeutung, Lebensweisen und Standortansprüche vermittelt.
Moderation: Alexa Töttler
Donnerstag, 9. April 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
104 Jahre Heinkel Flugzeugwerke Rostock

104 Jahre Heinkel Flugzeugwerke Rostock
104 Jahre Heinkel Flugzeugwerke Rostock - die Bedeutung für den nationalen und internationalen Flugzeugbau
Vortrag von Konrad Eulitz, Sprecher der IG Luftfahrt
104 Jahre Heinkel Flugzeugwerke Rostock, gegründet am 01. Dezember 1922. Mit dem Neubau des Werkes in Rostock Marienehe 1935 entstand das modernste Flugzeugwerk Europas und Heinkel wurde der bedeutendste europäische Flugzeugbauer, Konstrukteur und Aerodynamiker seiner Zeit. Viele Maschinen, Ausrüstungen und Lizenzen konnten in viele europäischen Länder verkauft werden und beeinflusste damit wesentlich die europäische Flugzeugentwicklung.
Lassen Sie sich auf eine interessante Reise mit Ernst Heinkel, seinem Entwicklungsstab und vielen authentischen Zeitdokumenten durch die deutsche Luftfahrtentwicklung von 1919-1950 entführen.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 2. April 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

HÜPFEN, FLIEGEN, TRÄUMEN
AnimationsfilmprogrammProgrammlaufzeit ca. 50 Min, alle Filme sind ohne Dialoge und für ein internationales Publikum geeignet; Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Eins, zwei, drei und Action! In diesem Programm aus fünf leichtfüßigen Geschichten sitzt niemand gerne still. Ob auf dem Fluss, in der Luft, auf Schienen oder im heimischen Wald – unterwegs zu sein ist alles. Aber Vorsicht! Kanu-Touren und Jagd-Abenteuer laufen selten nach Plan. Zu sehen gibt es außerdem tollpatschige Erwachsene, fantastische Landschaften und den geheimnisvollen Inhalt einer Holzkiste, die einmal um die ganze Welt gereist ist. Neugierig? Was drin ist, bringt sogar Elefanten zum Fliegen. Aber lassen wir uns nicht von ihrem lauten Getrampel unsicher machen: Die mutigsten Träume schlummern oft in den kleinsten Mäusen. Willkommen in der magischen Welt der Animation!
DIE JAGD
Regie: Alexey Alekseev | Frankreich 2017 | 6 min | Animationsfilm
Hund oder Kaninchen? Kann man mal verwechseln, oder? Dieser zerstreute Jäger passt wirklich gar nicht auf. Seine Tour auf dem Land - absolutes Chaos. Aber sicher ist eins: Bei dieser ziemlich verrückten Jagd kommt kein Tier zu Schaden.
WAS IST IN DER KISTE?
Regie: Bram Algoed | Belgien 2023 | 10 min | Animationsfilm
Steckt darin ein Tiger? Oder vielleicht sogar ein Elefant? Groß und schwer scheint diese Kiste zu sein, ihr Weg führt durch ferne Länder, über stürmische Meere, steile Berge und durch den Dschungel der Großstadt. Eine Geschichte voller Überraschungen!
ETWAS
Regie: Elena Walf | Deutschland 2015 | 7 min | Animationsfilm
Die großen Berge sind mächtig stolz auf sich. Sie bestehen zum Beispiel aus Edelsteinen oder können Feuer spucken. Da kann der kleine Berg nicht mithalten, oder? Doch! Er hat nämlich dieses winzige komische Etwas!
SAMS TRAUM
Regie: Nölwenn Roberts | Frankreich 2018 | 7 min | Animationsfilm
Einmal mit den Schwalben fliegen – das ist Sams größter Traum. Wind, Wetter und Schwerkraft machen es der kleinen Maus nicht leicht. Aber diese Maus hat Freunde – und einen Plan! Gib nicht auf, Sam, glaub an deine Idee!
DAS KANU-ABENTEUER
Regie: Solène Bosseboeuf, Flore Dechorgnat, Tiphaine Klein, Auguste Lefort, Antoine Rossi | Frankreich 2021 | 6 min | Animationsfilm
Sonnenhut, Schwimmweste, ein Gläschen Brei – dieses Baby ist für sein erstes Abenteuer gerüstet. Aber hat der Papa wirklich alles im Griff? Während der Fluss ihr kleines Boot durch die exotische Natur treibt, geraten Dinge aus dem Ruder. Da helfen nur Humor und Durchhaltevermögen!
Sonntag, 29. März 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

NEUE SONNTAGSGESCHICHTEN
Gedichte, Geschichten & Kurzfilme
Länge: ca. 60 Min, Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Unser Autor und Geschichtenerzähler Kurt Kräß ist wieder mit seinem Kistentheater zu Gast im Clubkino. Wir werden den kleinen Sumpfstapfer und seine Freunde kennenlernen. Außerdem freuen wir uns auf wunderbare Animationsfilme und Gedichte, in denen Tiere eine Hauptrolle spielen. Und zum Abschluss wartet eine besondere Aktion auf Euch: Gemeinsam wollen wir lustige Tierfiguren zeichnen.
Filmauswahl:
DIE WINZIG KLEINE MAUS
Regie: Günter Rätz | DDR 1985 | Puppentrickfilm | 10 Min
Der Tag bricht an und die kleine Maus kommt aus ihrem Versteck. Sie geht auf Entdeckungstour rund um ihr Zuhause. Viel gibt es zu sehen und einige Mutproben zu bestehen. Erst am Abend kehrt sie glücklich und erschöpft von der "Weltreise" zurück.
(Foto © DEFA-Stiftung / Frank Muecke)
DIE STUNDE DER FLEDERMAUS
Regie: Elena Walf | Deutschland 2015 | Animationsfilm | 5 Min
Als es auf dem Bauernhof Nacht wird, ist die kleine Fledermaus hellwach. Wie schön wäre es, jetzt mit dem Hund rumzubellen, zu springen und zu tanzen! Sie will nicht alleine sein. Sie sucht einen Freund.
DAS HÄSSLICHE JUNGE ENTLEIN
Regie: Ina Rarisch I DDR 1982 I Flachfigurenfilm | 15 Min
Angelehnt an Andersens gleichnamiges Kunstmärchen erzählt der Flachfigurenfilm von einem Küken, das sich zunächst darüber freut, erfolgreich aus dem Ei geschlüpft zu sein. Bald aber muss es feststellen, dass es nur von seiner Mutter gemocht wird. Alle anderen verspotten es wegen seines andersartigen Aussehens. Die Geschwister hänseln es als "hässliches Entlein" und wollen nicht mit ihm spielen. Im Laufe der Zeit wächst das Küken heran - und im Frühjahr ist aus dem hässlichen Entlein plötzlich ein schöner weißer Schwan geworden.
Sonntag, 22. März 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

ES WAR EINMAL…
Märchenfilme aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Animationsfilmprogramm
Länge: 70 Min; Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Filmauswahl: DER GESTIEFELTE KATER, URWALDMÄRCHEN, DORNRÖSCHEN
DER GESTIEFELTE KATER
Regie: Monika Anderson | DDR 1966 | 26 min | Puppentrickfilm
Als der alte Müller stirbt, hinterlässt er dem ältesten Sohn die Mühle, dem zweitältesten den Esel und dem jüngsten einen Kater. Der Kater will die Freundschaft seines Herrn vergelten und ihm helfen. Er lässt sich Stiefel machen, erhält Zutritt zum königlichen Schloss und fängt dem König die gewünschten Rebhühner. Er gibt den Müllerburschen Hans als »Grafen von der Mühle« aus, besorgt ihm durch eine List vornehme Kleider und führt ihn mit dem König und der Prinzessin zusammen.
URWALDMÄRCHEN
Regie: Katja Georgi | DDR 1977 | 14 Min | Puppentrickfilm
Ein junger Drache ist aufgrund seiner ersten negativen Lebenserfahrungen ängstlich und verschüchtert. Der Bauernjunge Miguelito nimmt sich seiner an. Gemeinsam besiegen sie eine Hexe und bringen der Prinzessin den Vogel der Fröhlichkeit zurück. Von nun an sind der Drache, Miguelito und die Prinzessin die besten Freunde.
DORNRÖSCHEN
Regie: Katja Georgi | DDR 1965-1967 | 22 Min | Puppentrickfilm
Ein Königspaar bekommt nach langer Zeit des Wartens eine Tochter. Da die goldenen Teller nicht ausreichen, können nur zwölf weise Frauen zur Taufe geladen werden. Die dreizehnte wird dadurch so beleidigt, dass sie ungeladen erscheint und dem Kind den Tod wünscht. Zum Glück hat die zwölfte Fee ihren Wunsch noch nicht ausgesprochen und kann den Fluch mindern: Danach sticht sich Dornröschen an ihrem fünfzehnten Geburtstag mit einer Spindel und fällt in einen hundertjährigen Schlaf, aus dem sie ein Königssohn durch einen Kuss erlöst.
(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF)
Sonntag, 15. März 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

BEKANNTES & UNBEKANNTES aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Einführung & Moderation: Dr. Peter Fürst (Initiator der Reihe „KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss“)
Länge: 70 Min; Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Filmauswahl: DER ANGSTHASE, JANA UND DER KLEINE STERN, GLÜCKSKINDER, ERNTEFEST, DAS WOLKENSCHAF
Dr. Peter Fürst hat vor über 10 Jahren die Reihe „KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss“ initiiert. Seitdem hat er unseren Kinogästen schon viele bezaubernde Animationsfilme aus dem DEFA-Studio für Trickfilme präsentiert. Auch für das neue Programm BEKANNTES & UNBEKANNTES hat Peter für unser Publikum ganz besondere Filme ausgewählt, die einen weiten Bogen der Produktion spannen und verschiedene Trickfilmtechniken vorstellen. Lasst uns gemeinsam in die Dresdner Filmgeschichte eintauchen!
DER ANGSTHASE
Regie: Lothar Barke DDR 1964 | Zeichentrickfilm | 6 min
Schnitt: Hanna Fürst; Literarische Vorlage: Elizabeth Shaw "Der kleine Angsthase"
Wenn man dauernd eingeredet bekommt, dass man von Räubern und Gespenstern umgeben sei, kann man schon zum Angsthasen werden. Kein Wunder, dass der kleine Hase im Spiel mit seinem unbekümmerten jüngeren Kameraden ständig Gefahr wittert. Als aber der Fuchs auftaucht und seinen kleinen Freund verschleppen will, vergisst der Angsthase alle Furcht. Unerschrocken fährt er auf den Räuber los und überrumpelt ihn. Von dem Moment an ist er kein Angsthase mehr und besitzt wieder Selbstvertrauen. (Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
JANA UND DER KLEINE STERN
Regie: Christl Wiemer | DDR 1971 | Realfilm und Zeichentrick | 15 Min
Literarische Vorlage: Werner Heiduczek "Jana und der kleine Stern"
Vor dem Schlafengehen spielt Jana dem kleinen Stern ein Gute-Nacht-Lied auf der Geige. In der Vorstellung des Mädchens fällt das Sternchen bei einem übermütigen Tanz vom Himmel. Es muss noch vor Morgengrauen wieder an seinem Platz sein, sonst wird es erblinden. Jana ist nicht imstande, seine Rückkehr zu bewerkstelligen. Auch die hilfsbereiten Vögel schaffen es nicht. Erst ein Kosmonaut ist in der Lage, den kleinen Stern nach Hause zu bringen und ihn damit vor dem Erblinden zu retten. (Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
GLÜCKSKINDER
Regie: Klaus Georgi | DDR/Italien 1976 | Kooperation DEFA-Studio für Trickfilme Dresden & Cinematografica Roma | 12 min | Zeichentrickfilm
Ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm: Drei Brüder lieben drei Nachbarstöchter, dürfen sie aber nur heiraten, wenn sie eine Wiege mit in die Ehe einbringen. Da die Brüder nichts außer einem Hahn, einer Sense und einer Katze besitzen, ziehen sie in die weite Welt hinaus, um ihr Hab und Gut gegen eine Wiege einzutauschen.
DAS ERNTEFEST
Regie: Günter Rätz | DDR 1985 | 9 min | Puppentrickfilm
Als sie sich anschickt, die Ernte einzubringen, überschätzt eine kleine Maus ihre Kräfte. Misstrauisch lehnt sie die ihr von Frosch und Igel angebotene Unterstützung ab, merkt aber schließlich, dass ihr die beiden bereits heimlich geholfen haben. Nach vollbrachter Arbeit feiern die Tiere gemeinsam ein lustiges Erntefest.
DAS WOLKENSCHAF
Regie: Katja Georgi | DDR 1960 | Puppentrick | 12 min
Literarische Vorlage: Fred Rodrian, Werner Klemke "Das Wolkenschaf"
Christine wohnt mit ihren Eltern am Rande der Stadt und geht mit ihrem Dackel viel spazieren. Eines Tages entdecken beide auf einer Wiese ein einsames Schäfchen, das sehr traurig ist. Es erzählt, dass es Zirri das Wolkenschaf sei und sich vom Himmel hierher verirrt habe. Christine verspricht dem unglücklichen Schäfchen zu helfen. Sie bittet ihren Freund Dieter, den Zahnarzt und den Wachtmeister Paul um Hilfe. Mit der Feuerwehr geht es gemeinsam zum Stadtrand. (Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF)
Sonntag, 8. März 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Rauschende Melodien

Rauschende Melodien - Die Fledermaus
Eine Operettenverfilmung der DEFA aus dem Jahre 1955 nach der gleichnamigen Operette von Johann Strauß unter der Regie von E.W. Fiedler
mit Jarmila Ksirova als Rosalinde von Eisenstein, Sonja Schöner als Adele, Erich Arnold als Gabriel von Eisenstein, Gerhard Frickhöffer als Prinz Orlofsky, Hans Klering u.v.a.
Fast hätten wir den 200. Geburtstag vom Meister des ¾-Taktes Johann Strauß im vergangenen Jahr getroffen. Aber auch 2026 ist er uns ein willkommener Jubilar, an den wir gerne mit einer seiner bekanntesten Operette erinnern.
Die Filmversion von Johann Strauß‘ "Fledermaus" hält sich im Wesentlichen an die Operette. Den Ball des Prinzen Orlofsky, auf dem die honorigen Herren der Wiener Gesellschaft sich mit den Ballettmädchen der Oper zu amüsieren pflegen, nutzt Notar Falke für eine Rache an Dr. Eisenstein, der ihn einmal nach einem Saufgelage blamierte. Falke lädt auch Eisensteins Frau Rosalinde ein. Während des rauschenden Fests macht Eisenstein seiner eigenen Frau, die als ungarische Gräfin verkleidet ist, den Hof. Am Morgen eilt er ins Gefängnis, um eine kleine Haftstrafe abzusitzen. Seine Empörung ist groß, als dort schon ein Dr. Eisenstein sitzt. Den hatte man abends zuvor aus den Armen seiner Frau abgeführt. Er macht Rosalinde eine Szene, doch die überführt ihn der Untreue mit der ungarischen Gräfin.
Lingnerschloss Dresden, Bautzner Straße 132 / Clubkino, Eintritt 8 EUR
Kartenreservierung (empfohlen): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0171 – 3461105
Donnerstag, 18. März 2026 - 18 Uhr
Eintritt: 8 €
Nachtigall, sie singt so schön

Nachtigall, sie singt so schön
Kammerchor der Singakademie Dresden, mit Torsten Reiz, Klavier. Leitung: Michael Käppler.
In Kooperation mit Senckenberg Naturmuseum Dresden
Auszüge aus „Liebesliederwalzern“ op. 52 von Johannes Brahms und „Liedern im Freien zu singen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, sowie weitere Chorwerke, u. a. von Moritz Hauptmann und Fanny Hensel. Dazu Klavierwerke von Robert Schumann, Leoš Janáček, Bela Bartok, Maurice Ravel und Olivier Messiaen.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 26. März 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Buchlesung: Ein grenzenloser Sommer

Ein grenzenloser Sommer
Ralf Günther liest aus seinem jüngsten Roman
Im Sommer 1988 verlieben sich auf einem DDR-Kreuzfahrtschiff der junge Steward Ronni und die westdeutsche Jurastudentin Sabine heimlich ineinander. Unter den Augen der Stasi wird ihre Liebe zum riskanten Spiel zwischen Ost und West…
Moderation: Alexa Töttler
Donnerstag, 12. März 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15 €, erm. 8 €
Friedrich Schiller zum 200. Todestag

Friedrich Schiller zum 200. Todestag
„Ein wunderlicher großer Mensch“ – Friedrich Schiller zum 200. Todestag
Ein Dokumentarfilm von Werner Kohlert im MDR-Thüringen, 2005, 60 min.
Kamera: Sabine Mansee; Sprecher: Martin Schwab, Eberhard Esche; Percassion: Günter Baby Sommer; Redaktion: Eva Hempel
Buch und Regie: Werner Kohlert
Der Film berichtet über Schillers Leben und Schaffen – Stationen von Marbach über Jena bis Weimar.
Donnerstag, 5. März 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 8 €
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

Hüpfen, Fliegen, Träumen
Filmauswahl: Das Kanu-Abenteuer, Was ist in der KISTE?, ETWAS, Sams Traum, Die JagdAltersempfehlung: ab 5 Jahren
Eins, zwei, drei und Action! In diesem Programm aus fünf leichtfüßigen Geschichten sitzt niemand gerne still. Ob auf dem Fluss, in der Luft, auf Schienen oder im heimischen Wald – unterwegs zu sein ist alles. Aber Vorsicht! Kanu-Touren und Jagd-Abenteuer laufen selten nach Plan. Zu sehen gibt es außerdem tollpatschige Erwachsene, fantastische Landschaften und den geheimnisvollen Inhalt einer Holzkiste, die einmal um die ganze Welt gereist ist. Neugierig? Was drin ist, bringt sogar Elefanten zum Fliegen. Aber lassen wir uns nicht von ihrem lauten Getrampel unsicher machen: Die mutigsten Träume schlummern oft in den kleinsten Mäusen. Willkommen in der magischen Welt der Animation!
Das Kanu-Abenteuer
Regie: Solène Bosseboeuf, Flore Dechorgnat, Tiphaine Klein, Auguste Lefort, Antoine Rossi | Frankreich 2021 | 6 Min | Animationsfilm
Sonnenhut, Schwimmweste, ein Gläschen Brei – dieses Baby ist für sein erstes Abenteuer gerüstet. Aber hat der Papa wirklich alles im Griff? Während der Fluss ihr kleines Boot durch die exotische Natur treibt, geraten Dinge aus dem Ruder. Da helfen nur Humor und Durchhaltevermögen!
Was ist in der Kiste?
Regie: Bram Algoed | Belgien 2023 | 10 Min | Animationsfilm
Steckt darin ein Tiger? Oder vielleicht sogar ein Elefant? Groß und schwer scheint diese Kiste zu sein, ihr Weg führt durch ferne Länder, über stürmische Meere, steile Berge und durch den Dschungel der Großstadt. Eine Geschichte voller Überraschungen!
Etwas
Regie: Elena Walf | Deutschland 2015 | 7 Min | Animationsfilm
Die großen Berge sind mächtig stolz auf sich. Sie bestehen zum Beispiel aus Edelsteinen oder können Feuer spucken. Da kann der kleine Berg nicht mithalten, oder? Doch! Er hat nämlich dieses winzige komische Etwas!
Sams Traum
Regie: Nölwenn Roberts | Frankreich 2018 | 7 Min | Animationsfilm
Einmal mit den Schwalben fliegen – das ist Sams größter Traum. Wind, Wetter und Schwerkraft machen es der kleinen Maus nicht leicht. Aber diese Maus hat Freunde – und einen Plan! Gib nicht auf, Sam, glaub an deine Idee!
Die Jagd
Regie: Alexey Alekseev | Frankreich 2017 | 6 Min | Animationsfilm
Hund oder Kaninchen? Kann man mal verwechseln, oder? Dieser zerstreute Jäger passt wirklich gar nicht auf. Seine Tour auf dem Land - absolutes Chaos. Aber sicher ist eins: Bei dieser ziemlich verrückten Jagd kommt kein Tier zu Schaden.
Viel Spaß!
Sonntag, 22. Februar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

KINDERFASCHING im CLUBKINO
Zaubershow, Kunterbuntes Kurzfilmprogramm & Kostümparty
Programmzeit ca. 120 Min, Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Für unser Faschingsfest haben den Zauberkünstler Kay Gellrich eingeladen und tolle Kurzfilme ausgesucht. Habt Ihr Lust auf eine kleine Party? Wir freuen uns auf Eure lustigen Kostüme!
(Wir bitten um Kartenreservierung.)
Filmprogramm:
Athleticus: Bumerang
Regie: Nicolas Deveaux | Frankreich 2022 | Animationsfilm | 2 min
Der Bumerang des angeberischen Kängurus streift immer wieder den Hals einer schlafenden Giraffe. Aber Rache ist süß.
Flugversuche
Regie: Adrián Jaffé | Deutschland 2025 | Animationsfilm | 3 min
Drei kleine Vögel, eine große Herausforderung – der erste Flug!
Aufgeplustert
Regie: Alžbeta Macáková Mišejková | Tschechische Republik 2022 | Animationsfilm | 8 min
Es ist nicht immer leicht, sich nach einem Streit wieder zu versöhnen. Vor allem, wenn man vor Wut ganz prall und rund geworden ist.
Meta
Regie: Antje Heyn | Deutschland 2022 | Animationsfilm | 4 min
Wandlung, Vergänglichkeit, Kreislauf, Verbindung, Interaktion. Teils witzig, teils poetisch zeigt META, dass alles aus vielen (An-)Teilen besteht und letztlich wir alle und alles miteinander verbunden sind/ist.
Athleticus: Parkour
Regie: Nicolas Deveaux | Frankreich 2020 | Animationsfilm | 2 min
Auf dem Weg zur Arbeit verpasst ein Papageientaucher den Bus. Um rechtzeitig ins Büro zu kommen, riskiert er Kopf und Kragen. Doch die Uhr tickt..
Und ein ÜBERRASCHUNGSFILM mit Filmgast.
Sonntag, 15. Februar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

WUNSCHFILMSONNTAG: DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL
Im Februar stellen wir Euch in unserer Reihe WUNSCHFILMSONNTAG die deutsch-tschechische Märchenverfilmung DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL (1973) vor. Die zum Kultfilm avancierte Co-Produktion gehört zu den beliebtesten Märchenfilmen. Wir freuen uns, den beliebten Kultfilm erstmals im Clubkino zeigen zu können.
Kurzinhalt:
Seit dem Tod ihres Vaters lebt Aschenbrödel (gespielt von Libuše Šafránková) als Magd auf dem väterlichen Gutshof. Die Stiefmutter (Carola Braunbock) und ihre Tochter Dora (Dana Hlavácová) lassen sie eine Reihe von Hausarbeiten verrichten. Am Hof zählen die Tauben, Pferd Nikolaus, Hund Kasperle, Eule Rosalie und der Knecht Vinzek (Vladimír Menšík) zu Aschenbrödels Freunden. Letzterer schenkt ihr drei Haselnüsse. Eines Tages lernt Aschenbrödel im Wald einen jungen Prinzen (Pavel Trávnícek) kennen und verliebt sich in ihn. Die Haselnüsse helfen ihr das Herz des Prinzen zu erobern.
Regie: Václav Vorlícek
Václav Vorlícek (1930–2019) gilt als der große tschechische Märchenfilm-Regisseur. Nach dem Regiestudium an der Prager Filmhochschule FAMU realisierte Vorlícek mit dem Kinder-Kriminalfilm DER FALL LUPINEK (1960) seinen ersten eigenen Langfilm. Die Parodie DAS ENDE DES GEHEIMAGENTEN W4-C wird 1967 sein erster großer Erfolg. Mit Filmen wie DAS MÄDCHEN AUF DEM BESENSTIEL (1972) macht sich Vorlícek ab den frühen 1970er Jahren im Märchenfilm-Genre einen Namen. Später folgen u.a. die populären Verfilmungen WIE MAN DORNRÖSCHEN WACHKÜSST (1977) und DER PRINZ UND DER ABENDSTERN (1978).
Ein Drehbuch von František Pavlícek
Das Drehbuch verfasste František Pavlícek (1923–2004). Da Pavlícek aufgrund seiner politischen Haltung während des Prager Frühlings seit 1970 nicht publizieren durfte und seine Werke verboten waren, wird die Dramaturgin Bohumila Zelenková anstelle Pavlíceks als Autorin im Vorspann angeführt. Die spätere DEFA-Regisseurin Hannelore Unterberg (u.a. KONZERT FÜR BRATPFANNE UND ORCHESTER, ISABEL AUF DER TREPPE, VERFLIXTES MISSGESCHICK!) schrieb die deutsche Synchronfassung.
Aschenbrödel und ihr Prinz: Libuše Šafránková und Pavel Trávnícek
Regisseur Vorlícek soll über 2.000 Frauen für die Rolle des Aschenbrödels gecastet haben, aber keine von ihnen überzeugte. Der Regisseur erinnerte sich an einen früheren Filmauftritt der jungen Libuše Šafránková (* 1953) und besetzte, die zu dieser Zeit in Prag lebende Darstellerin, die gerade erst die Schauspielschule abgeschlossen hatte. Auch Pavel Trávnícek (* 1950) stand noch ganz am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn. DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL war sein zweites Filmengagement. 1982 standen Šafránková und Trávnícek erneut gemeinsam als Prinz und Prinzessin für die Märchenverfilmung DER DRITTE PRINZ vor der Kamera.
Quelle: DEFA-Stiftung
Plakat Copyright DEFA-Stiftung, Grafikerin: Angelika Roessler
Sonntag, 08. Februar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

WINTERGESCHICHTEN – ABENTEUER IM SCHNEE
ATHLETICUS: DIE KÜR
Regie: Nicolas Deveaux | Frankreich 2019 | Animationsfilm | 2 min
Eine Schildkröte, ein Papageientaucher und die Geburt eines außergewöhnlichen Eiskunstlaufpaares.
DER KLEINE VOGEL UND DAS BLATT
Regie: Lena von Döhren | Schweiz 2012 | Animationsfilm | 4 min
Der Winterwind entreißt dem kleinen Vogel seinen besten Freund, das Blatt. Mutig folgt er ihm in den Wald und in die Welt hinaus und vergisst dabei fast, dass er sich vor dem hungrigen Fuchs in Acht nehmen sollte.
DIE GESTOHLENE NASE
Regie: Kurt Weiler | DDR 1955 | Puppentrickfilm | 12 min
Produktion: DEFA-Studio für Trickfilme Dresden; Literarische Vorlage: Ingeborg Meyer-Rey "Die gestohlene Nase"
Karl, Katrinchen und Spatz fahren in den Winterferien zu ihrer Großmutter aufs Land. Unweit vom Haus bauen sie einen lustigen Schneemann mit Möhrennase. Am anderen Morgen ist die Nase verschwunden...
DER HANDSCHUH
Regie: Clémentine Robach | Frankreich 2014 | Animationsfilm | 8 min
Es schneit. Lily und ihr Großvater bereiten einen kleinen Nistkasten für die Vögel zum Überwintern vor. Aber wo schützen sich die anderen Tiere?
MISHOU
Regie: Milen Vitanov | Bulgarien, Deutschland 2020 | Animationsfilm | 8 min
Das Leben von vier Schneehasen in der Arktis wird von einem ungeplanten Besucher förmlich auf den Kopf gestellt.
ATHLETICUS: RODELN
Regie: Nicolas Deveaux | Frankreich 2019 | Animationsfilm | 2 min
Es ist Feierabend für die Manager der Rodel-Teams. Zeit zu feiern und ordentlich Fisch zu schlucken.
Länge: 70 Min; Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Sonntag, 01. Februar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Winterkonzert für Flöten, Streicher und Fagott

Winterkonzert für Flöten, Streicher und Fagott
Unter Leitung von Sabine Zschuppe erklingen Werke von Pierre Prowo, Joseph Haydn, Michael Praetorius und Alessandro Scarlatti
Moderation: Renate Brauner
Donnerstag, 26. Februar 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland

Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland
Der Autor Dr. Andreas Eichler nimmt den Leser mit auf eine Wanderung durch Mitteldeutschland, die Region zwischen Braunschweig und Görlitz, deren Entstehung mit der Ostexpansion des ostfränkisch-deutschen Königreiches im 10 Jahrhundert verbunden ist. Einzig in dieser Region des Reiches wurde zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert, in der Existenzkrise des Kaiserreiches mit imperialem Anspruch, die althochdeutsche in die mittelhochdeutsche Sprache transformiert. Die herausragenden Minnesänger vermochten erstmals Antworten auf drängende Existenzfragen in deutscher Sprache zu geben. Seither entstanden in der Region nahezu alle Erneuerungsbewegungen der deutschen Geschichte. Über hervorragende Personen versucht der Autor den historischen Prozess fassbar zu machen. In Dresden soll Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, Manfred von Ardenne und Victor Klemperer besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 12. Februar 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
Italienisches Liederbuch – Hugo Wolf

Italienisches Liederbuch – Hugo Wolf
Erleben Sie einen lebendigen Liederabend mit Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch, dessen funkelnde Miniaturen einen hinreißenden musikalischen Dialog zwischen zwei Liebenden entfalten.
Mit Nanami Chiba, Sopran, Reuben Scott, Bariton und Esme Wong, Klavier
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 5. Februar 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

VON BLAUEN UND SCHLAUEN MÄUSEN
Jede Menge Mäuseabenteuer präsentiert der DEFA-Filmverleih in seinem neuen Programm. Unter dem Titel »Von blauen und schlauen Mäusen« begegnen wir mutigen kleinen Nagetieren. Sie entdecken die Welt und setzen sich gegen Vorurteile und Gefahren einfallsreich zur Wehr in vier schönen kleinen Geschichten aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden – fantasievoll umgesetzt in Zeichentrick und Puppentrick.
DIE WINZIG KLEINE MAUS
Regie: Günter Rätz | DDR 1985 | 10 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Der Tag bricht an und die kleine Maus kommt aus ihrem Versteck. Sie geht auf Entdeckungstour rund um ihr Zuhause. Viel gibt es zu sehen und einige Mutproben zu bestehen. Erst am Abend kehrt sie glücklich und erschöpft von der "Weltreise" zurück.
(Foto © DEFA-Stiftung / Frank Muecke)
BLAUE MÄUSE GIBT ES NICHT
Regie: Klaus Georgi | DDR 1959 | 11 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Auf einem Ausflug begegnet eine Mäusefamilie einer kleinen blauen Maus. Während die beiden Mäusekinder mit ihr spielen wollen, verbieten es die Eltern, da echte Mäuse nur grau, niemals aber blau sind. Doch den Mäusekindern ist das egal und sie spielen weiter. Schließlich erkennen auch die Eltern, dass es blaue Mäuse tatsächlich geben kann.
(Foto © DEFA-Stiftung / Hans Schöne)
HÄHNCHEN GOCK UND DIE SCHLAUEN MÄUSE
Regie: Monika Anderson | DDR 1965 | 10 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Der Hahn Schreihals arbeitet fleißig, während die beiden Mäuse Singeschön und Springeschön den ganzen Tag lieber spielen und tanzen. Als der Hahn eine Weizenähre findet, sind es die schlauen Mäuse, die ihn auffordern, Korn daraus zu machen, es zu mahlen und mit dem Mehl einen Kuchen zu backen. Ob sie mit ihren klugen Ratschlägen auch ein Stück vom Kuchen bekommen?
(Foto© DEFA-Stiftung / Gerhard Hager)
TILLEBILLE
Regie: Heinz Steinbach | DDR 1987 | 18 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Tillebille ist eine ganz besondere und vor allem keine graue Maus. Auf der Suche nach neuen Freunden findet sie unter einem bunten Sommerhut ein neues Zuhause und überlistet erfolgreich den gefährlichen Fuchs.
(Foto© DEFA-Stiftung / Siegfried Jung)
Sonntag, 25. Januar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
KiKiLi - KinderKino im Lingnerschloss

VON BLAUEN UND SCHLAUEN MÄUSEN
Jede Menge Mäuseabenteuer präsentiert der DEFA-Filmverleih in seinem neuen Programm. Unter dem Titel »Von blauen und schlauen Mäusen« begegnen wir mutigen kleinen Nagetieren. Sie entdecken die Welt und setzen sich gegen Vorurteile und Gefahren einfallsreich zur Wehr in vier schönen kleinen Geschichten aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden – fantasievoll umgesetzt in Zeichentrick und Puppentrick.
DIE WINZIG KLEINE MAUS
Regie: Günter Rätz | DDR 1985 | 10 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Der Tag bricht an und die kleine Maus kommt aus ihrem Versteck. Sie geht auf Entdeckungstour rund um ihr Zuhause. Viel gibt es zu sehen und einige Mutproben zu bestehen. Erst am Abend kehrt sie glücklich und erschöpft von der "Weltreise" zurück.
(Foto © DEFA-Stiftung / Frank Muecke)
BLAUE MÄUSE GIBT ES NICHT
Regie: Klaus Georgi | DDR 1959 | 11 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Auf einem Ausflug begegnet eine Mäusefamilie einer kleinen blauen Maus. Während die beiden Mäusekinder mit ihr spielen wollen, verbieten es die Eltern, da echte Mäuse nur grau, niemals aber blau sind. Doch den Mäusekindern ist das egal und sie spielen weiter. Schließlich erkennen auch die Eltern, dass es blaue Mäuse tatsächlich geben kann.
(Foto © DEFA-Stiftung / Hans Schöne)
HÄHNCHEN GOCK UND DIE SCHLAUEN MÄUSE
Regie: Monika Anderson | DDR 1965 | 10 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Der Hahn Schreihals arbeitet fleißig, während die beiden Mäuse Singeschön und Springeschön den ganzen Tag lieber spielen und tanzen. Als der Hahn eine Weizenähre findet, sind es die schlauen Mäuse, die ihn auffordern, Korn daraus zu machen, es zu mahlen und mit dem Mehl einen Kuchen zu backen. Ob sie mit ihren klugen Ratschlägen auch ein Stück vom Kuchen bekommen?
(Foto© DEFA-Stiftung / Gerhard Hager)
TILLEBILLE
Regie: Heinz Steinbach | DDR 1987 | 18 Min | Animationsfilm | Sprache: Deutsch
Tillebille ist eine ganz besondere und vor allem keine graue Maus. Auf der Suche nach neuen Freunden findet sie unter einem bunten Sommerhut ein neues Zuhause und überlistet erfolgreich den gefährlichen Fuchs.
(Foto© DEFA-Stiftung / Siegfried Jung)
Sonntag, 18. Januar 2026, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Verbotene Filme

Spur der Steine
Zusatzveranstaltung >>AUSVERKAUFT<<
SPUR DER STEINE
Regie: Frank Beyer, Drehbuch: Karl Georg Egel, Frank Beyer, DDR 1966, DEFA-Spielfilm, s/w, 134 Min | Darsteller: Manfred Krug (Hannes Balla), Krystyna Stypulkowska (Kati Klee), Eberhard Esche (Werner Horrath) u.a.; Premierendatum 15.6.1966, Literarische Vorlage: Erik Neutsch „Spur der Steine“, Roman, FSK 6
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Als die junge Ingenieurin Kati Klee ihre Arbeit auf der neuen Baustelle antritt, wird sie mit dem ungekrönten König der Baustelle, Hannes Balla, konfrontiert. Er ist vorlaut und sorgt mit seinen Sticheleien gegen die starren Regeln immer wieder für Spannungen auf der Baustelle. Gemeinsam mit Werner Horrath, der ebenfalls neu auf der Baustelle ist, bändigt Kati die „Brigade Balla“. Doch während zwischen Kati und Werner eine Liebesbeziehung aufkeimt, gerät Werner in einen tiefen inneren Konflikt – zwischen seinen persönlichen Gefühlen, den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie und seiner Parteiloyalität. „Spur der Steine“ erzählt von Herausforderungen, Loyalitäten und dem Ringen um neue Wege im Alltag auf einer sozialistischen Baustelle.
Mittwoch, 10. Dezember 2025, 18 Uhr
Eintrittspreis 5 EuroKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Lag Atlantis bei Helgoland?

Lag Atlantis bei Helgoland?
Vortrag von Günter Bischoff
Vor 2400 Jahren berichtete der griechische Philosoph Platon von einer vor langer Zeit versunkenen prächtigen Insel - Atlantis. Bis heute hält die Suche danach an. Gab es sie überhaupt oder ist es nur ein Mythos? Neue Erkenntnisse im vorigen Jahrhundert grenzen jedoch die Lokalisierungsmöglichkeiten deutlich ein und es besteht die Hoffnung, das Rätsel einmal endgültig lösen zu können.
Moderation: Renate Brauner
Donnerstag, 29. Januar 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
Die Wiederentdeckung der Schriftstellerin Adelheid Reinbold

„Fräulein aus Hannover – das Übrige unbekannt“
Die Wiederentdeckung der Schriftstellerin Adelheid Reinbold
Die Schriftstellerin Adelheid Reinbold (1800–1839) ist dem aktuellen Kanon der Literatur der Romantik weitestgehend entgangen. Zu ihren Lebzeiten war sie im Dresdner Salon und Literaturkreis des berühmten Dichters Ludwig Tieck eine vertraute und geschätzte Gesprächspartnerin. Aber auch in diesem illustren Kreis war ihr künstlerisches Schaffen nicht bekannt, da sie ihre Texte unter einem Pseudonym veröffentlichte und über ihre literarische Tätigkeit schwieg. Anlässlich einer ersten Re-Publikation ausgewählter Werke führen Kerstin Marasch und Matthias Dähn in einer biografischen Lesung durch ihr wechselvolles Leben, ergänzt und vertieft mit Auszügen aus Novellen, Romanen, Gedichten, Tagebüchern und Briefen.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 15. Januar 2026 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
Trödelmarkt

Wieder zwei mal in diesem Jahr: Trödelmarkt
Nach den auch 2025 erfolgreichen Trödelmärkten, haben wir uns entschieden, dass es auch 2026 Trödelmärkte geben wird. Sie werden zwar nicht – wie in den vergangenen Jahren – monatlich stattfinden, sondern es wird je einen Trödelmarkt im Frühjahr und einen im Herbst geben.Wir laden Sie deshalb schon heute sehr herzlich zu den nächstenTrödelmärkten am 9. Mai und am 10. Oktober von 10 bis 17 Uhr unter unserem langjährigen und bewährten Motto ein:
Es muss Ihnen nicht gefallen,Sie müssen es auch nicht brauchen, aber wir brauchen Ihr Geld.
Es sind dank der vielen und anhaltenden Spenden von Dresdnern und Freunden des Lingnerschlosses immer noch viele und vor allem neue Highlights für jeden Geschmack und Bedarf dabei, wo Sie als Besucher sicher auch dieses Mal noch viel Nützliches und Kurioses mit nach Hause nehmen können.Und wenn Sie zu Hause in Ihren Schränken Platz schaffen wollen, werfen Sie bitte nichts weg, sondern spenden Sie diese Dinge dem Lingnerschloss zugunsten der weiteren Sanierung. Entweder, Sie bringen es am Tag des Trödelmarktes selbst vorbei oder Sie rufen an und wir holen es bei Ihnen zu Hause ab. Tel.: 0171 – 3461105
Samstag, 9. Mai 2026, 10-17 Uhr, 10. Oktober 2026, 10-17 Uhr
Ort: Vor der Bergstation am Lingnerschloss
Vortrag

Louise Otto-Peters (1819-1895). Schriftstellerin, Publizistin, Pionierin der deutschen Frauenbewegung
Vortrag von Dr. Susanne Schötz, Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden
Louise Otto-Peters gilt heute als wohl bedeutendste deutsche Feministin des 19. Jahrhunderts und sie zählt darüber hinaus als sozialkritische Autorin und Demokratin zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Geisteslebens. In ihrem Vortrag zeichnet Frau Professor Susanne Schötz das Leben dieser Autorin nach – von der unbeschwerten Kindheit und Jugend in Meißen, über die schriftstellerische und publizistische Tätigkeit in der oppositionellen Vormärz-Szene, das Heraustreten in der Revolution von 1848/49, die stillen Jahre der Repressionen und Überwachung bis zum Vorsitz im Allgemeinen Deutschen Frauenverein, mit dem die organisierte deutsche Frauenbewegung 1865 in Leipzig ihren Anfang nahm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der visionären Modernität ihres Denkens und Handelns und der Aktualität mancher Vorstellungen und Forderungen.
Moderation: Elisabeth Knust
Donnerstag, 4. Dezember 2025 - 19 Uhr
Eintritt: 15,- €, erm. 10 €
27. Tschechisch-Deutsche Kulturtage 2025 im Lingnerschloss

Buchvorstellung und Gespräch
Jan Šícha: >>Elbe. Geschichte eines Flusses<<
Ausgestattet mit dem Reiseführer >>Elbstrom<<, erstmals erschienen 1845 in Dresden, unternimmt der Kulturmanager und Journalist Jan Šícha (*1967) eine Reise an der Elbe von der Quelle bis zur Mündung. Dass die Elbe dabei mehr ist als nur ein Strom, wird schnell klar. "Aus Tschechien wird die Elbe bis maximal Meißen wahrgenommen und von der Nordsee her erscheint das Riesengebirge noch weiter entfernt als die Alpen", sagt Šícha, der zu vielen Teilen der Elbe zudem eine persönliche Bindung hat. Daraus ist eine Art Kulturgeschichte der Elbe geworden, mit wissenswerten Abstechern auf die Gebiete von Naturschutz, Wirtschaft, Tourismus und Elbeschifffahrt.
Mit freundlicher Unterstützung des VVO.
https://www.tdkt.info/events/2025/jan-sicha-elbe-geschichte-eines-flusses/
Montag, 3. November 2025, 18:30 Uhr
InformationLingnerschloss, Bautzner Str. 132, Dresden
Eintritt: 5 Euro
Infos & Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Mobil: 0179-2340024
Einlass: 18 Uhr, Beginn: 18:30
Verbotene Filme

DENK BLOSS NICHT, ICH HEULE
>>AUSVERKAUFT<<
DDR 1965 · Regie: Frank Vogel · Drehbuch: Manfred Freitag, Joachim Nestler · DEFA-Spielfilm · s/w · 93 min · Darsteller: Peter Reusse (Peter), Anne-Kathrein Kretzschmar (Anne), Hans Hardt-Hardtloff (Annes Vater), Jutta Hoffmann (Uschi), Helga Göring (Frau Naumann) u.a. · Premierendatum 26.4. 1990 · FSK 12
Peter Naumann ist unangepasst und vorlaut. Wegen eines kritischen Aufsatzes wird er der Schule verwiesen. Eine vorgeschriebene Ausbildung lehnt er ab und sucht stattdessen seinen eigenen Weg. Unterstützung erhält er von seinem todkranken Vater, der seinen Freiheitsdrang versteht. Doch Peters Rebellion führt in die Orientierungslosigkeit: er irrt ziellos umher, wirft mit Geld um sich und droht abzugleiten. Halt findet er schließlich bei seiner Mitschülerin Anne, die ihm zuhört und an ihn glaubt. Entschlossen, ihm zu helfen, widersetzt sie sich sogar ihrem Vater und setzt sich im FDJ-Vorstand für Peter ein. Als Peter jedoch dem Direktor gegenübersteht, wird ihm klar: Wer in diesem System nicht mitspielt, hat kaum eine Chance. Doch ist er bereit, für Anne zu kämpfen – wenn er schon nicht für sich selbst kämpfen darf. „Denk bloß nicht, ich heule“ wurde neben Kurt Maetzigs „Das Kaninchen bin ich“ auf dem 11. Plenum am heftigsten angegriffen und in seine Auswirkung auf bestimmte Teile der Jugend als schädlich eingeschätzt.
Einführung und Filmgespräch
Dr. Anne Barnert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsverbund „Diktaturerfahrung und Transformation“ der Universität Jena. Sie ist Kultur- und Filmhistorikerin mit zahlreichen Publikationen zum DDR-Kino. Zurzeit forscht sie zu Filmdokumentationen der DDR-, Umbruchs- und Transformationszeit. Frau Dr. Barnert spricht zu einem der bekanntesten Verbotsfilme des Regisseurs Frank Vogel. Schon Anfang 1965 für die staatliche Zulassung fertiggestellt, stieß er sogleich auf erbitterten Widerstand. Bis zu seiner verspäteten Premiere im April 1990 hatte den Film außer ZK-Mitgliedern und wenigen anderen niemand gesehen. Was war das Provozierende dieses Films? Er suchte nach Gründen für die tiefe Unzufriedenheit der jungen DDR-Generation Mitte der 1960er Jahre. Bei dem Versuch, den Generationenkonflikt in einem gemeinsamen Blick auf die NS-Vergangenheit aufzulösen, rührte der Film aber erst recht an unbequeme Wahrheiten.
Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur – mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Kinemathek und DEFA-Stiftung
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 18 Uhr
Eintrittspreis 5 EuroKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
Film
Neue Veranstaltungsreihe im Clubkino
„Verbotene Filme, vergessene Träume – Kahlschlag 1965“
- Oktober - 3. Dezember 2025 | Clubkino im Lingnerschloss
Am 15. Oktober 2025 starten wir eine neue Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zum 60. Jahrestag der DEFA-Verbotsfilme. Wir danken Dr. Nancy Aris und Steffi Unger für die wunderbare Zusammenarbeit, die Programmkoordination und Unterstützung.
Im Dezember 1965 trat das 11. Plenum des Zentralkomitees der SED zusammen. Es markierte eine kulturpolitische Zäsur in der DDR. Unter dem Vorsitz von Walter Ulbricht geriet die Tagung zum Frontalangriff auf Kunst, Literatur und Film. Junge Künstlerinnen und Künstler, die den DDR-Alltag kritisch hinterfragten, wurden öffentlich diffamiert. Besonders hart traf es das DEFA-Studio für Spielfilme: Zwölf Filme in unterschiedlichen Produktionsstadien wurden verboten und verschwanden für Jahrzehnte im Archiv.
Für das abrupte Verbot zeichnet die Parteiführung selbst verantwortlich. Sie betrachtete die betreffenden Werke als eine Gefahr für das staatlich vorgegebene Idealbild des „sozialistischen Menschen“, da diese einen realistischen Einblick in den Alltag der DDR boten, Autorität hinterfragten, Lebenslügen aufdeckten und individuelle Lebensentwürfe zeigten. Doch statt eine offene Auseinandersetzung zuzulassen, reagierte die SED mit Verboten und Einschüchterung. In einer Phase vorsichtiger kultureller Liberalisierung nach dem Mauerbau war das 11. Plenum ein markanter kulturpolitischer Rückschritt. Es signalisierte unmissverständlich, dass kritische Stimmen künftig keine Bühne mehr bekämen.
Für viele Filmschaffende bedeutete das Plenum das berufliche Aus. Erst mit dem Ende der DDR konnten einige der Werke uraufgeführt werden. Heute gelten sie als mutige Zeugnisse künstlerischer Integrität – und als Mahnung an den Umgang mit kritischer Kunst in autoritären Systemen.
In unserer Filmreihe stellen wir Ihnen sechs dieser Werke vor – begleitet von Fachgesprächen und Einführungen durch Expertinnen und Experten. Wir freuen uns auf Ihren Kinobesuch.
Dr. Nancy Aris
Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
PROGRAMMÜBERSICHT | Beginn: 18 Uhr | Eintritt: 5 Euro
15.10.2025 DAS KANINCHEN BIN ICH
Regie: Kurt Maetzig · Referent: Dr. Rainer Rother
22.10.2025 BERLIN UM DIE ECKE
Regie: Gerhard Klein · Referent: Ralf Dittrich
29.10.2025 FRÄULEIN SCHMETTERLING
Regie: Kurt Barthel · Referentin: Marion Voigt-Schöneck
5.11.2025 DER VERLORENE ENGEL
Regie: Ralf Kirsten · Referent: Dr. Claus Löser
12.11.2025 SPUR DER STEINE
Regie: Frank Beyer · Referent: Dr. Andreas Kötzing
3.12.2025 DENK BLOSS NICHT, ICH HEULE
Regie: Frank Vogel · Referentin: Dr. Anne Barnert
25.10. - 03.12. 2025
Eintritt: 5,- €
Tag des offenen Denkmals

TAG DES OFFENEN DENKMALS im Lingnerschloss
Herzlich Willkommen zum Tag des offenen Denkmals im Lingnerschloss
Sonntag, 14. September 2025, 10-18 Uhr
Wir freuen uns, unseren Gästen das umfangreiche Programm vorstellen zu können und möchten interessierte Besucherinnen und Besucher ganz herzlich zu einem Besuch im Lingnerschloss einladen. Für das Jahr 2025 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ gewählt. Dieses Motto passt ganz hervorragend zu unserem Lingnerschloss. Nach den erfolgreichen Aktivitäten der vergangenen Jahre möchten wir uns in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals beteiligen.
Am Sonntag präsentieren engagierte Mitglieder und Ehrenamtliche des Fördervereins Lingnerschloss e.V. ein vielseitiges Begleitprogramm. Dazu gehören die beliebten Schlossführungen und Entdeckungstouren mit Quiz für Kinder und Familien. Im Kinosaal präsentieren wir ganztägig verschiedene Programme mit Filmen aus dem ehemaligen DEFA-Studio für Trickfilme und Schätzen aus Dresdner Filmarchiven. Zudem wird der junge Pianist Lukas Kummer unsere Gäste mit kleinen musikalischen Intermezzi in den schönen Schlossräumen erfreuen. An verschiedenen Informationstischen informieren wir über kulturelle Programmformate des Fördervereins. Die Winzer vom Weinberg am Lingnerschloss begrüßen die Gäste ganztägig mit ihrem Weinausschank und Informationen zum Weinanbau. Für kulinarische Angebote sorgen der Biergarten und das Restaurant Lingnerterrassen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen interessante Entdeckungen und Begegnungen!
Programmangebote im Lingnerschloss
- Schlossführungen: ganztägig
- Besuch der Dachterrasse: ganztägig
- Schlossführungen für Kinder & Familien: 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr
- Die Entdeckungstour für Kinder & Familien führt mit Quizfragen an 10 Stationen durch die Schlossgeschichte: ganztägig
- Basteltisch mit einer kleinen Druckwerkstatt für Kinder: ganztägig
Tag des offenen Denkmals im historischen Kinosaal
Von 11 bis 18 Uhr präsentiert das Clubkino Schätze und cineastische Raritäten aus Dresdner Filmarchiven. Ernst Hirsch, der bekannte Dresdner Kameramann, Regisseur und Sammler, zeigt historische Filmaufnahmen vom ALTEN DRESDEN. Ein Vortrag zur Geschichte und Restaurierung des Clubkinos, ein Dokumentarfilm aus dem Archiv des Deutschen Hygiene Museum Dresden und ein spannendes Zeitdokument aus dem Landesprogramm SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) bereichern das Programmangebot.
11 Uhr
KiKiLi – KinderKino im Lingnerschloss
Märchen-Trickfilm-Klassiker aus Dresden
DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Filmauswahl: ROTKÄPPCHEN, DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN, HANS IM GLÜCK
Programmlaufzeit: ca. 60 Min, Altersempfehlung: ab 6 Jahre
In Kooperation mit dem Deutschen Instituts für Animationsfilm
12 Uhr
Kinogeschichte(n), Vortrag: Dr. Peter Fürst
13 Uhr
„Bewegte Bilder, verborgene Geschichten“
Eine Spurensuche in 100 Jahre altem Filmmaterial aus dem Meißner Land, digitalisiert im Rahmen des gemeinsamen Landesprogramms SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) von SLUB und Filmverband Sachsen.
14 Uhr
Schätze aus dem Filmarchiv von Ernst Hirsch
Wir freuen uns sehr, Ernst Hirsch im Clubkino begrüßen zu können. Der bekannte Dresdner Filmschaffende wird historische Filmaufnahmen vom ALTEN DRESDEN präsentieren und mit persönlichen Geschichten verbinden.
15 Uhr
75 Jahre im Dienste der Gesundheit
Imagefilm/Dokumentarfilm | DDR 1987 | 20 Min
Regie, Drehbuch, Text, Szenarium: Hartmut Göhling; Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme; Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum (DDR)
Mit freundlicher Unterstützung des DHMD
16 Uhr
Kinogeschichte(n), Vortrag: Dr. Peter Fürst
Dr. Peter Fürst engagiert sich seit über 10 Jahren für das Lingnerschloss – insbesondere für den historischen Kinosaal. Er ist Gründer der beliebten Reihe „KiKiLi – KinderKino im Lingnerschloss“. Seine Kinogeschichte(n) laden ein zu einer besonderen Zeitreise.
17 Uhr
„Bewegte Bilder, verborgene Geschichten“
Eine Spurensuche in 100 Jahre altem Filmmaterial aus dem Meißner Land, digitalisiert im Rahmen des gemeinsamen Landesprogramms SAVE (Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen) von SLUB und Filmverband Sachsen.
Archivarbeit ist Detektivarbeit – denn gerade frühe Filmaufnahmen rücken ihre Geschichte nicht immer ohne weiteres heraus. Oft vermitteln sie einen authentischen Blick auf die Alltagskultur ihrer Zeit – aber wer sind die abgebildeten Personen? In welcher Beziehung stehen sie zueinander, was können sie uns erzählen?
Über SAVE:
Seit 2019 engagieren sich Filmverband Sachsen und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) im Rahmen des Landesprogramms zur Sicherung des audio-visuellen Erbes in Sachsen (SAVE). Ziel ist die Sicherung, Digitalisierung und Bereitstellung historischer Film-, Video- und Tonaufnahmen mit sächsischem Bezug. Finanziert wird das Programm aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen.
Kontakt Koordination Förderverein Lingnerschloss:
Sylke Gottlebe (ehrenamtliche Mitarbeit)
Telefon mobil: 0179-234 00 24
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sonntag, 14. September 2024, 10-18 Uhr
KiKiLi IM LINGNERSCHLOSS

MÄRCHEN-TRICKFILM-KLASSIKER AUS DRESDEN
DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Programmlaufzeit: ca. 60 Min, Altersempfehlung: ab 6 Jahre, Originalfassungen in deutscher Sprache
Filmauswahl: ROTKÄPPCHEN, DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN, HANS IM GLÜCK
In Kooperation mit dem Deutschen Instituts für Animationsfilm
ROTKÄPPCHEN
Regie: Otto Sacher | DDR 1977 | Flachfigurentrick | 12 Min
Der Film erzählt das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm, in dem das kleine Mädchen Rotkäppchen vom Wolf irregeführt, mitsamt der Großmutter verschlungen und durch den Jäger gerettet wird.
DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN
Regie: Kurt Weiler | DDR 1964 | Puppentrick | 32 Min
Ein armer Schneider erschlug sieben Fliegen auf einmal und ließ sich dafür einen Gürtel mit der Aufschrift „Sieben auf einen Streich“ machen. Als er beim König erschien, musste er gefährliche Aufgaben wie das Einfangen eines Einhorns, eines Wildschweins und das Besiegen eines Riesen bestehen – was ihm mit List gelang. Schließlich bekam er die Prinzessin zur Frau, obwohl er „nur“ ein Schneider war.
HANS IM GLÜCK
Regie: Marion Rasche | DDR 1990 | Silhouettentrick | 8 Min
Hans erhält für geleistete Dienste einen Klumpen Gold. Den zahlt er für ein Pferd, das ihn tragen kann. In der Folge glaubt er, beim Tausch für eine Kuh, ein Schwein und eine Gans jeweils ein besseres Geschäft zu tätigen. Der letzterstandene Schleifstein fällt ihm schließlich in den Brunnen. Hans atmet erleichtert auf und kehrt "unbelastet" nach Hause zurück. (Quellen: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)
Sonntag, 21. September 2025, 11 Uhr
Eintrittspreise KiKiLi: Kinder 3 Euro | Erwachsene 5 Euro | Schulklassen, Hortgruppen und Kindergärten nach VereinbarungKartenreservierungen bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0179-234 00 24
ueber|dresden - Konzertreihe im Lingnerschloss

ueber|dresden
Die Konzertreihe ueber|dresden lädt Sie herzlich zur sechsten Vorstellung im Festsaal des Lingnerschlosses ein.
Die erste Hälfte des Programms gestalten die zwei Solisten Samuel Gottlebe an der Gitarre und Lukas Kummer am Klavier mit einer facettenreichen Stückauswahl. Sie, liebes Publikum, erwartet eine kleine Reise durch die Epochen der klassischen Musik.
Wir dürfen Ihnen im zweiten Teil der Veranstaltung das Dresdner Vokalquintett ENCANTADA vorstellen: in der Besetzung Marie Hofmann, Leona Vogel, Lisa Schettler, Antonia Humbold und Freda Rosetz. Die fünf jungen Stimmen verschmelzen zu einem puren Klang, der Pop-, Folk- und Jazzharmonien mit dynamischen Grooves und Sounds verbindet.
Wir heißen Sie herzlich willkommen, den Sommerabend mit uns zu verbringen, um bei bester Aussicht über Dresden Musik aus aller Welt zu genießen.
Sonntag, 6.Juli 2025 19.00 Uhr
Ticketpreise: 15,- Euro/ ermäßigt 10,- EuroKartenreservierung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über eine Direktnachricht bei Instagram: https://www.instagram.com/ueber_dresden?igsh=MTNieWxrMWdxZjJsNA==
Mobil: 0179-234 00 24
Tag des offenen Denkmals

TAG DES OFFENEN DENKMALS im Clubkino
on 11 bis 18 Uhr präsentieren wir Schätze und cineastische Raritäten aus Dresdner Filmarchiven. Ein exklusiver Vortrag zur Geschichte des Lingnerschlosses, ein Dokumentarfilm aus dem Archiv des Deutschen Hygiene Museum Dresden und bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses bereichern das Programmangebot.
11 Uhr
KiKiLi – KinderKino im Lingnerschloss
Filmhelden aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
12 Uhr
Vortrag von Dr. Peter Lenk: Erinnerungen an die Zeit des Dresdner Klubs 1957 - 1993
Nach umfangreichen Baumaßnahmen in den Jahren 1955 bis 1957 war das Lingnerschloss 36 Jahre lang Domizil des Dresdner Klubs, nach Zusammenlegung mit dem Carus-Club der Medizinischen Akademie und einer analogen Einrichtung der Militärakademie "Friedrich Engels" nach 1971 unter der Aegide des Kulturbundes der DDR "Dresdner Klub der Intelligenz" genannt. Was erinnert heute an diese Zeit?
13 Uhr
LERNEN - HANDELN - GESUNDHEIT
Imagefilm / Dokumentarfilm | 22 min | Regie: Jan Hempel, Kamera: Ernst Hirsch | DDR 1971 | 22 min
Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum (DDR)
Der Film stellt in einer Mischung aus dokumentarisch im Deutschen Hygiene-Museum (DHM) aufgenommenen Szenen und teilweise mit O-Ton des zeitweiligen Leiters Prof. Rudolf Neubert die Tätigkeit des DHM im Kontext des Gesundheitswesens der DDR vor. Eine Sequenz verweist auf den Initiator und Gründer Karl August Lingner. Eine spannende filmische Zeitreise!
Mit freundlicher Unterstützung des DHMD
14 Uhr
CASPAR DAVID FRIEDRICH IN DRESDEN
Regie: Ernst Hirsch | DDR 1980 | Kurzfilm | 45 min
Ernst Hirsch wird seinen Film persönlich vorstellen und über seine Filmarbeit sprechen.
16 Uhr
BEKENNTNIS ZUR GESCHICHTE - DER WIEDERAUFBAU DES DRESDNER SCHLOSSES
Regie: Ralf Kukula | Balance Film GmbH 1999 | Kurzdokumentation | 25 min
DER AUSBAU DES KUPFERSTICHKABINETTS 1986-2004
Regie: Ralf Kukula | Balance Film GmbH 2004 | Dokumentarfilm | 12 min
BEST OF SCHLOSS 2016
Ein Jahresrückblick und vorläufiger Abschluss der Langzeitdokumentation von Ralf Kukula
Die filmische Dokumentation zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses wurde von 1986-2016 durchgeführt. Zunächst im Auftrag des Rates des Bezirkes Dresden durch das DEFA-Studio für Trickfilme, später, ab 1991 im Auftrag des Sächsischen Finanzministeriums durch die Firma Balance Film. In 40 Jahren wuchs der Bestand an Archivmaterial bei ca. 340 Kassetten Video-Rohmaterial und 19.000m 35mm-Film-Rohmaterial auf insgesamt über 200 Stunden an. Hinsichtlich Zeitdauer und Volumen ist diese Dokumentation in Deutschland einzigartig. Im Archivbestand über den Wiederaufbau des Schlosses befinden sich unter anderem Aufnahmen über seltene Gewerke (z.B. Sgraffito, Kupferklempner, Turmuhrbauer, Stuckateure oder Messbildfotografen), Höhepunkte des Baugeschehens (Richtfest am Hausmannsturm, Archäologische Ausgrabungen, Rekonstruktion des Grünen Gewölbes, Hubschrauberflüge, Kranfahrten), Interimsnutzungen (u.a. Ausstellungen, Konzerte, Schloss-Theater, Landespresseball, Künstler- und Restauratorenwerkstätten) oder Interviews (z.B. mit den Malern Immendorff und Baselitz, Star-Architekt Peter Kulka, Landesarchäologe Hans Nadler). Als Besonderheit zeichnet eine fest installierte Zeitraffer-Kamera den Wiederaufbau des Pretiosensaal (das Herzstück der Schatzkammer) über rund drei Jahre auf.
Mit freundlicher Unterstützung von Ralf Kukula & Balance Film GmbH
Sonntag, 08. September 2024, 11-18 Uhr
35. FILMFEST DRESDEN

Retrospektive: Das süße Wort Freiheit
IRetrospektive: Das süße Wort Freiheit – Der litauische Underground-Filmer Artu?ras Barysas
Artu?ras Barysas (1954-2005) war eine zentrale Figur des künstlerischen Undergrounds im von der Sowjetunion bis 1990 besetzten Litauen. Seine Filme sind packende Zeugnisse einer außerhalb des Baltikums bislang wenig bekannten Widerstands-Kultur. Formal verspielt und inhaltlich doppelbödig zeugen sie von unbändigem Freiheitswillen. Sie sind nun erstmals in Deutschland zu sehen. Kurator: Dr. Claus Löser
Wir bedanken uns für die Unterstützung: Botschaft der Republik Litauen, Lithuanian Film Centre, Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Donnerstag, 20. April, 20 Uhr
Eintrittspreise Clubkino Abendveranstaltungen: 7 Euro | ermäßigte Tickets 5 EuroOrt: Kinosaal im Lingnerschloss
Gruppenreservierung und Karten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Mobil: 0179-234 00 24
Führungen
Regelmäßige Führungen durch das Lingnerschloss finden jeweils mittwochs 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Schlosseingang Parkseite. Sonderführungen außerhalb dieser Zeiten können im Info-Büro gebucht werden. Preis: 5,- € pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Telefon 0351 6465-382 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!